Patientenkolloquium 2019
Das Universitätsklinikum Bonn möchte Sie auch 2019 wieder für das Patientenkolloquium "Uni-Medizin für Sie: Mitten im Leben" herzlich einladen ... weiterlesen

Spitzenmedizin heimatnah für Bonn und die Region



Ziel ist es, alle Patienten mit Schlaganfall, Hirnblutung oder einer Hirngefäßerkrankung in Bonn, im Rhein-Sieg-Kreis, im Landkreis Euskirchen, in der nördlichen Eifel und bis in den Westerwald auf einem Spitzenniveau zu versorgen. Daher haben sechs Krankenhäuser aus der Region das Netzwerk „NeuroVask Bonn / Rheinland“ gegründet. Am 10. Mai findet in St. Augustin eine Auftaktveranstaltung für die regionalen Rettungsdienste statt.

Kooperationspartner sind die DRK Kamillus Klinik Asbach, die LVR-Klinik Bonn zusammen mit dem Gemeinschafts Krankenhaus Bonn, das Marienhospital Euskirchen, die GFO-Kliniken Troisdorf, St. Johannes Krankenhaus Sieglar und das Universitätsklinikum Bonn. Sie wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen, um für alle Patienten, auch bei seltenen Krankheitsbildern, eine Versorgung auf Spitzenniveau an allen Standorten gleichermaßen sicherzustellen. Dabei handelt es sich bei neurovaskulären Erkrankungen wie Schlaganfall und spontanen Hirnblutungen oft um einen Notfall, bei dem jede Minute zählt. Deren Behandlung erfolgt im Netzwerk „NeuroVask Bonn / Rheinland“ unverändert im nächstgelegenen Krankenhaus, das zur Akutbehandlung eines Schlaganfalls zertifiziert ist, einer so genannten Stroke Unit. Über die neurologische Expertise der Stroke Unit hinaus kann über das Netzwerk „NeuroVask Bonn / Rheinland“ jederzeit neurochirurgische, gefäßchirurgische sowie neuroradiologische Expertise oder auch eine neurologische Zweitmeinung digital angefordert werden.

Neu ist, dass Bilddaten innerhalb des Netzwerkes sofort verschickt, gesehen und besprochen werden. Schlaganfall-Patienten – etwa 40 Prozent der Betroffenen brauchen sehr spezielle Interventionen – können falls nötig so gezielt an den Ort der bestmöglichen Behandlung gebracht werden und bald möglichst wieder in ihr Krankenhaus vor Ort zurückkehren. Neben einer flächendeckenden Versorgung auf Spitzenniveau, die zumindest teilweise auch heimatnah stattfinden kann, ist ein weiterer Vorteil, dass neurochirurgische Operationen und auch neuroradiologische Interventionen an den Standorten innerhalb des Netzwerkes, an denen sie durchgeführt werden, mit einer noch größeren Fallzahl und damit auch noch routinierter umgesetzt werden. Gerade neurovaskuläre Erkrankungen wie Hirnarterien-Aneurysmen, Angiome und Fisteln, ein Kurzschluss zwischen Vene und Arterie, sind seltener und benötigen sowohl in der Notfallversorgung als auch in der Prophylaxe ein darauf spezialisiertes Zentrum, das durch NeuroVask Bonn / Rheinland jetzt an allen vernetzten Standorten sofort verfügbar ist.

Medienvertreter sind eingeladen, sich bei einem Pressetermin

am Mittwoch, 10. Mai, um 17 Uhr
in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Campus Sankt Augustin
im Konferenzraum / 1. Etage (direkt über dem Haupteingang)
Grantham-Allee 20, 53757 St. Augustin


selbst ein Bild von dem Netzwerk „NeuroVask Bonn / Rheinland“ zu machen. Gesprächspartner sind: Neurologen: Chefarzt Dr. Hartmut Bauer (Marien-Hospital Euskirchen), Chefarzt Prof. Dr. Rolf Biniek (LVR-Klinik Bonn), Chefarzt Dr. Christoph Kley (GFO-Kliniken Troisdorf, St. Johannes Krankenhaus Sieglar), Prof. Dr. Gabor Petzold (Leiter Vaskuläre Neurologie / UKB), Chefarzt Dr. Dieter Pöhlau (DRK Kamillus Klinik Asbach); Neuroradiologen: Prof. Dr. Elke Hattingen (Leiterin Neuroradiologie, UKB), Chefarzt PD Dr. Jochen Textor (Radiologie und Neuroradiologie Gemeinschaftskrankenhaus Bonn); Gefäßchirurg: Chefarzt Dr. Jürgen Remig (Gemeinschaftskrankenhaus Bonn); Neurochirurg: Prof. Dr. Hartmut Vatter (Direktor der Neurochirurgischen Klinik, UKB). Um Anmeldung unter der Telefonnummer 0228/ 73-4727 oder E-Mail inka.vaeth@uni-bonn.de wird gebeten.


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