
Von der Schwerbehindertenvertretung des Universitätsklinikums Bonn werden verschiedene aktuelle Projekte betreut und in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland und der örtlichen Fürsorgestelle finanziert bzw. umgesetzt.
So wurden die unterschiedlichsten Projekte gefördert:
Bürostühle:
Es ist gelungen, dass die Beschaffungsabteilung in Absprache mit der
Schwerbehindertenvertretung, dem Betriebsarzt und der
Stabstelle
Arbeits- und Umweltschutz drei Bürostühle als Standardprogramm aufgenommen hat,
die den Anforderungen eines behinderten gerechten Stuhles an Ausstattung und Qualität
entsprechen und zukünftig sowohl von behinderten als auch von nicht
behinderten Beschäftigten genutzt werden sollen.
Beim Betriebsarzt sind diese drei Stühle zum Probesitzen
ausgestellt!
Nach fast zehnjährigem Betrieb wurde der Treppenlifter am Haupteingang der Verwaltung
erneuert.
Diese Massnahme wurde notwendig, da der alte Treppenlifter technische Mängel hatte und es immer wieder zu Ausfällen kam. So war es dann nur unter erheblich Aufwand möglich
unsere rollstuhlfahrenden Mitarbeiter/innen aber auch Patienten/innen sicher ins
Gebäude zu transportieren.
Der Landschaftsverband Rheinland hat für den Bau einer Behinderten-Rampe einen Betrag in Höhe von 16.750,00 Euro bewilligt. Somit haben die Rollstuhlfahrer die Möglichkeit barrierefrei die Zahnklinik zu erreichen.
Seit nunmehr zwei Jahren ist die Schwerbehindertenvertretung bemüht am Südflügel der Verwaltung des Universitätsklinikums einen Aufzug für die schwerbehinderten Menschen zu bauen. Der Landschaftsverband Rheinland hat für diese Maßnahme einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 100.000,00 Euro zugesagt. Die Verwaltung ist bisher nicht bereit diese Maßnahme durchzuführen, nur weil ein Dezernent nicht bereit ist den jetzigen Aktenraum dafür zur Verfügung zu stellen. Ebenfalls ist es nicht möglich, einen neuen Raum für den Zivildienst zu schaffen. Wenn die Baumaßnahme nicht bis zum 31.12.2002 durchgeführt wird, können die Gelder nicht mehr beim Landschaftsverband abgerufen werden.
Seit 30 Jahren werden auf einer alten Druckmaschine die Formulare für das gesamte Klinikum gedruckt dass hat nun eine Ende. Die Schwerbehindertenvertretung konnte nämlich mit Hilfe des Landschaftsverbandes erreichen, das für die Druckerei eine neue Druckmaschine angeschafft wurde. Somit konnte für die Mitarbeiter der Druckerei die Arbeit erleichtert und deren Arbeitsplätze gesichert werden.
Die Mitarbeiter in der Gärtnerei haben ein Auto für die Gartenarbeiten erhalten dafür hat der Landschaftsverband Rheinland 80 % bewilligt.
Für einen Rollstuhlfahrer wurde das Büro eingerichtet, damit dieser besser an seinem Arbeitsplatz arbeiten kann.
Damit die Mitarbeiterinnen in der Speiseverteilung der HNO-Klinik nicht mehr die schweren Speisewagen schieben müssen wurde mit Hilfe der Firma Hinz ein Gerät entwickelt, mit dem die Speisewagen jeweils auf die Stationen gezogen werden können.
In den meisten Büros sind die Bürostühle nicht behindertengerecht, für die schwerbehinderten Menschen konnte dieser Missstand beseitigt werden. Es wurden die alten Stühle gegen neue ausgetauscht, somit kann man vorbeugen, damit die Mitarbeiterinnen/er nicht ständig Haltungsschäden haben.
Das für die Druckerei gelieferte Papier musste bis vor kurzer Zeit noch durch eine kleines Fenster angeliefert werden. Das hat sich jetzt geändert. Die Druckerei hat einen Scherenhubtisch erhalten mit dem die Papierpaletten direkt in das Lager transportiert werden können.
Seit dem 01.06.2002 wurde die Parkraumbewirtschaftung auf dem Areal der Universitätsklinikums eingerichtet. Es waren zähe Verhandlungen mit der Verwaltung bezüglich der Parkgebühren nötig. Der Personalrat sowie die Schwerbehindertenvertretung konnten erreichen dass die schwerbehinderten Menschen mit einem "aG" umsonst Parken dürfen. Leider müssen die Behinderten mit einem "G" jetzt einen Parkplatz suchen und auch bezahlen. Es wird jedoch angestrebt, dieses in naher Zukunft wieder zu ändern.