Lehr- und Lernziele
Lehr- und Lernziele des zweiten Abschnitts
des Studiums Humanmedizin
Stand: August 2010
Aktuell werden die Lehr- und Lernzielen der Kliniken und Institute überarbeitet.
Wenn Sie sich an der Überarbeitung der Lehr- und Lernziele beteiligen wollen, dann nutzen Sie bitte das Lernziel-Wiki (Benutzer: dozent; Passwort: lehre). Aktuell wird die Arbeitsversion auf einem externen Server gehostet: Sie verlassen mit dem Link zum Wiki die Webseite des UKB. Beachten Sie bitte, dass Sie sich vor der ersten Bearbeitung zusätzlich beim Administrator als Bearbeiter registrieren lassen müssen. Hinweise zur Textbearbeitung finden Sie mit einem Link im Lernziel-Wiki.
Falls Sie Unterstützung bei der Formulierung der Lernziele benötigen, empfehlen wir Ihnen den Hamburger Lernzielkatalog (externes PDF).
Die Lehr- und Lernziele werden entwickelt, um sicher zu stellen, dass unser Studienangebot dazu führt, einen „guten Arzt“ auszubilden. Lehr- und Lernziele werden auch entwickelt, um zu gewährleisten, dass das Ausbildungs- und Berufsziel des Studiums Humanmedizin, welches in § 1 der Approbationsordnung für Ärzte verankert ist, erreicht wird.
Auszug aus der Approbationsordnung für Ärzte
ÄAppO 2002
„Ziel der ärztlichen Ausbildung ist der wissenschaftlich und praktisch in der Medizin ausgebildete Arzt, der zur eigenverantwortlichen und selbstständigen ärztlichen Berufsausübung, zur Weiterbildung und zu ständiger Fortbildung befähigt ist. Die Ausbildung soll grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Fächern vermitteln, die für eine umfassende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erforderlich sind. Die Ausbildung zum Arzt wird auf wissenschaftlicher Grundlage und praxis- und patientenbezogen durchgeführt.
Sie soll:
- das Grundlagenwissen über die Körperfunktionen und die geistig-seelischen Eigenschaften des Menschen,
- das Grundlagenwissen über die Krankheiten und den kranken Menschen,
- die für das ärztliche Handeln erforderlichen allgemeinen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in Diagnostik, Therapie, Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation,
- praktische Erfahrungen im Umgang mit Patienten, einschließlich der fächerübergreifenden betrachtungsweise von Krankheiten und der Fähigkeit, die Behandlung zu koordinieren,
- die Fähigkeit zur Beachtung der gesundheitsökonomischen Auswirkungen ärztlichen Handelns,
- Grundkenntnisse der Einflüsse von Familie, Gesellschaft und Umwelt auf die Gesundheit, Organisation des Gesundheitswesens und die Bewältigung von Krankheitserfolgen,
- die geistigen, historischen und ethischen Grundlagen ärztlichen Verhaltens
auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes vermitteln. Die Ausbildung soll auch Gesichtspunkte ärztlicher Qualitätssicherung beinhalten und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen Ärzten und mit Angehörigen anderer Berufe des Gesundheitswesens fördern. Das Erreichen dieser Ziele muss von der Universität regelmäßig und systematisch bewertet werden.“
Unsere Aufgabe als Fakultät ist es nunmehr, das vom Gesetzgeber definierte Ausbildungsziel zu erreichen. Um dies zu gewährleisten, arbeiten Studierende, Lehrende und Studien- und Prüfungsverwaltung eng zusammen.