Zyto- und Hämatopathologie




Institut für Pathologie

Abteilung für Zyto- und Hämatopathologie



Ansprechpartner:

PD Dr. med. Ines Gütgemann (Leiterin)
Tel. 0228 / 287-16968

Prof. Dr. med. Glen Kristiansen
(stellvertretende Leitung)
Tel. 0228 / 287-15375


Alexandra Breuer (MTA)
Tel. 0228 / 287-158691


Probenuntersuchungen
Unsere Abteilung bietet ein umfangreiches diagnostisches Spektrum im Bereich Hämatopathologie und Zytopathologie an.


Hämatopathologie
Wir bieten eine umfassende und integrative Diagnostik unter Berücksichtigung zytologischer, histologischer und immunhistochemischer Untersuchungen an, sowie eine umfangreiche molekulare Diagnostik (z.B. bcr-abl, jak-2, ckit Mutationsstatus, Klonalitätsnachweis). Hierbei steht eine akkurate Diagnostik und Klassifizierung von hämatolymphatischen Neoplasien und reaktiver Knochenmarkerkrankungen im Vordergrund. Uns ist die enge Interaktion mit dem behandelnden klinischen hämato-onkologischen Kollegen außerordentlich wichtig. Bei dringlichen Fällen (z.B. Verdacht auf akute Leukämie) erfolgt, falls erwünscht, eine unmittelbare telefonische Befundmitteilung (siehe Untersuchungsantrag, bitte hier die Kategorie „Express“ oder „Eilt“ sowie die Telefonnummer zur Befunddurchsage angeben).

Versandart:
Knochenmarkbiopsien werden in speziellen Probenversandgefässen (Anforderung über 0228 / 287-15388) inklusive Untersuchungsantrag und Blutbild sowie gegebenenfalls, falls vorhanden, molekularen/zytogenetischen Befunden übersandt.

Knochenmarkaspirat: Bitte mindestens zwei ungefärbte luftgetrocknete Ausstrichpräparate (insbesondere bei Fragestellung nach einem myelodysplastischen Syndrom) oder zytologischen Befund übersenden.


Langerhanszellhistiozytose, 40x HE




Zytopathologie
Zytologische Untersuchungen
Die zytologische Diagnostik gibt einen raschen und gewebeschonenden Aufschluss darüber, ob es sich bei den entnommenen Zellen um unauffällige, auffällige oder krebsverdächtige Zellen handelt. Oft wird bei der Befundung ein vierstufiges System (negativ (keine Tumorzellen vorhanden), zweifelhaft (Tumorzellen nicht sicher auszuschliessen) oder (tumorzellverdächtig) bis hin zu positiv (Tumorzellen nachweisbar) verwendet, an das sich eine nähere Einordnung und Empfehlung für die weitere Diagnostik anschließt.

Grundsätzlich können zytologische Untersuchungen anhand der Art der Gewinnung in zwei Gruppen unterteilt werden: in die „Gynäkologische Zytologie“ und in die „Nichtgynäkologische Zytologie“ ( z.B. Feinnadelaspirate, Bürstenabstriche und Körperflüssigkeiten) .


FNA, Adenokarzinom (Feinnadelaspiration, transbronchial), links MGG, rechts PAP, 40x



Indikationen nicht-gynäkologische Zytopathologie

Anfertigung von Ausstrichpräparaten

Fixation


Untersuchungsantrag
Hier können Sie unseren Untersuchungsantrag herunterladen. Bei Fragen bezüglich des Probentransportes wenden Sie sich bitte an die Pforte (0228 / 287-15388) oder das Eingangslabor (0228 / 287-16316).

Bitte Proben in der Pforte, Institut für Pathologie, Sigmund Freud Str. 25, 53127 Bonn abgeben (0228 / 287-15388). Die Pforte ist wochentags von 07:30 – 19:00 Uhr besetzt.

Bitte unter klinische Angaben bei Knochenmarksaspiraten Blutbild und gegebenenfalls weitere labormedizinische Befunde angeben.