Mukoviszidose: Möglicher Ansatzpunkt für neue Wirkstoffe
Eine aktuelle Studie gibt der Mukoviszidose-Forschung neue Impulse. Ursache der Erkrankung ist eine Genmutation, durch die bestimmte Eiweißbausteine auf der Zelloberfläche nicht mehr richtig arbeiten. Die körpereigene Qualitätskontrolle zerstört diese Bausteine daher - leider voreilig: Die Restaktivität der Eiweißpartikel würde nämlich reichen, um die Symptome der schweren Stoffwechselstörung deutlich zu mildern. Kanadische Forscher haben nun zusammen mit Kollegen der Universität Bonn herausgefunden, wie die Zelle die fehlerhaften Bausteine zerstört. Sie hoffen dadurch auf neue Möglichkeiten, die Qualitätskontrolle auszuhebeln. Die Studie erscheint in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift Science, ist aber bereits online abrufbar (doi: 10.1126/science.1191542).
mehr...