Zur Person



Prof. Dr. med. Udo Bode

Als jüngstes Kind eines Landarztes in Norddeutschland habe ich nach dem Medizinstudium in Marburg am Max-Planck-Institut in Berlin molekularbiologische Forschungsarbeiten durchgeführt, bevor ich meine klinische Ausbildung in Kinderheilkunde und die Weiterbildung in pädiatrischer Hämatologie und Onkologie an verschiedenen Universitäten der US-Ostküste und des National Cancer Institutes absolvierte. Seit 1981 habe ich eine Arbeitsgruppe zur Behandlung von Blut- und Krebserkrankungen (Hämatologie/Onkologie) an der Universitäts-Kinderklinik aufgebaut. Dabei war es mir sehr wichtig, durch enge Zusammenarbeit der ärztlichen, pflegerischen und psycho-sozialen Mitarbeiter ein ganzheitliches Versorgungskonzept zu etablieren, dass sich neben der Behandlung der chronischen Erkrankungen auch um die übrigen Belange der Kinder und Jugendlichen (Familie, Schule, Arbeit, Umfeld) kümmert. Dieses Behandlungsprinzip ist heute Standard in der Kinderonkologie, die damit sicherlich eine Pilotfunktion für andere Disziplinen hat, wobei natürlich die geringeren Arbeitsbelastungen in unserem kleinen Feld berücksichtigt werden müssen.
In diesem Sinne glaube ich (neben meinem Afrika-Engagement), prädestiniert zu sein für die Aufgabe als Patientenfürsprecher.

Meine Philosophie war und ist:
"Klinikmitarbeiter sind die einzigen, die sich Krankheiten ausgesucht haben und stehen deshalb in der Pflicht, sich um eine optimale Versorgung der Patienten zu bemühen."