Projekte


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Medizinische und psychosoziale Bedürfnisse von männlichen Brustkrebspatienten in Bezug auf Prävention, Diagnose, Behandlung, Rehabilitation und Nachsorge
Male breast cancer: Patients’ needs in prevention, diagnosis, treatment, rehabilitation, and follow-up care (N-MALE)
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Förderung: Deutsche Krebshilfe (DKH)

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Das primäre Forschungsziel ist es, die Patientenbedürfnisse bei der Versorgung des männlichen Brustkrebses in Deutschland darzustellen. Als sekundäres Ziel soll das Projekt darüber hinaus die Sicht der an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen auf die aktuelle Behandlung von Männern mit Brustkrebs erfassen. Durch die Betrachtung beider Perspektiven können wir die deutsche Versorgungssituation möglichst umfassend analysieren und aus den Ergebnissen die Erfordernisse für eine patientenzentrierte Versorgung der Betroffenen ableiten. Vorgesehen sind Interviews mit Betroffenen und Fokusgruppendiskussionen mit den beteiligten Gesundheitsprofessionen über einen Zeitraum von zwei Jahren. Die Studienergebnisse werden den teilnehmenden Brustkrebszentren und der organisierten Selbsthilfe in Form von Fact Sheets zur Verfügung gestellt. Geplant sind außerdem ein Transfer-Workshop für Brustkrebszentren sowie ein Ergebnis-Workshop für Patienten.
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Organisationales Verhalten in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung in Deutschland - Theoretische Ansätze, Methoden und Ergebnisse
Organizational behaviour in health care institutions in Germany - theoretical approaches, methods and empirical results (NWOB)
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Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
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Im Rahmen eines von der DFG geförderten Netzwerks werden Theorien und empirische Daten zur Arbeitsorganisation und zum Organisationsklima aus unterschiedlichen Sektoren und Institutionen des Gesundheitswesens zusammengetragen. Das Ziel des Beitrags der Forschungsstelle für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung ist es, die Ursachen von Störungen und Unterbrechungen im Erstgespräch in Praxen niedergelassener Onkologen zu untersuchen. Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Arten von Störungen vorkommen und welche Ursachen für die Störungen in den Strukturen und Arbeitsprozessen der Praxen liegen. Hierzu werden im Rahmen eines eigenen vorhergehenden DFG-Projektes (WIN ON – working conditions in oncology) bundesweit erhobene Interview-, Beobachtungs- und Befragungsdaten ausgewertet und interpretiert. Aus den Ergebnissen sollen Empfehlungen abgeleitet werden, die dazu beitragen können, die Gespräche in den Praxen störungsfreier und patientenzentrierter zu gestalten.
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Patientinnenteilnahme an multidisziplinären Tumorkonferenzen in der Brustkrebsversorgung – eine explorative Studie
Patient involvement in multidisciplinary tumor conferences – an exploratory study (PINTU)
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Förderung: Deutsche Krebshilfe (DKH)

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Die Versorgung in der Onkologie ist komplex und erfordert die Zusammenarbeit vieler Spezialisten in multidisziplinären Teams. Ein zentrales Instrument dieser Versorgung sind sogenannte multidisziplinäre Tumorkonferenzen (MTK). In MTK werden die Diagnose und weitere Behandlung von Krebspatientinnen im Behandlungsteam diskutiert und Therapieempfehlungen entwickelt. Die Studienlage zu Risiken und Nutzen der Patientinnenteilnahme liefert jedoch bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist daher die Untersuchung, wie MTK in der Brustkrebsversorgung mit und ohne Patientinnenteilnahme gestaltet sind und wie die Akteure die Patientinnenteilnahme bewerten. Die Forschungsfragen sind:

• Wie unterscheiden sich MTK mit und ohne Patientinnenteilnahme hinsichtlich Organisation, Interaktion und Patientinnenorientierung?
• Wie erleben Patientinnen die Teilnahme und welche unmittelbaren kognitiven und emotionalen Auswirkungen hat die Teilnahme für die Patientinnen?
• Wie bewerten die an der MTK teilnehmenden Versorger die Teilnahme von Patientinnen an MTK hinsichtlich Machbarkeit und Qualität der Entscheidungsfindung?

Aus den Ergebnissen können wichtige Hinweise auf Machbarkeit, Risiken und Nutzen der Patientinnenteilnahme an MTK für Patientinnen und Versorger abgeleitet werden. Die Ergebnisse sollen in Workshops mit Patientinnen und Versorgern diskutiert sowie international und national publiziert werden.
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Entwicklung und Evaluation eines Kommunikationstrainings für onkologisch tätige Ärzte unter Einbindung der Patientenperspektive
Participative development of an oncological communication skills training (PADOCS)

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Eigenmittel

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Das PADOCS-Projekt ist in der Entwicklung eines Kommunikationstrainings für onkologisch tätige Ärzte eingebettet, das durch einen regionalen Fortbildungsverbund (KommRhein) der Universitätskliniken Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen und Münster erarbeitet wird. Da in bisherigen Entwicklungen von Kommunikationstrainings die systematische Einbindung von Patienten fehlt, interessiert uns die Meinung von Patienten zu den entwickelten Modulen. In persönlichen Interviews sollen die Module nicht nur nach ihrem Inhalt, sondern auch nach deren praktischer Umsetzung bewertet werden. Die Ergebnisse sollen in die Optimierung des Kommunikationstrainings einfließen, um die Arzt-Patient-Kommunikation in der onkologischen Versorgung unter Einbindung der Patientenperspektive weiter zu entwickeln.