Prävention und Umgang mit Gewalt

2017
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Hide details for Psychosoziale Hilfe nach belastenden Ereignissen Psychosoziale Hilfe nach belastenden Ereignissen

Beschreibung: Potenziell belastende Ereignisse gehören für die Beschäftigten eines Krankenhauses der Maximalversorgung zum Alltag. Der Umgang mit Krankheit, Tod und dem Leid anderer Menschen kann jedoch nicht als „alltäglich“ und somit selbstverständlich betrachtet werden. Dies gilt für alle Berufsgruppen. Das Miterleben von Extremsituationen fordert junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch von erfahrenen Fachkräften können solche Ereignisse – z.B. aufgrund besonderer Umstände oder der aktuellen persönlichen Situation – als enorme Belastung erlebt werden. Auch Beleidigungen, Übergriffe oder Tod und Krankheit im Kollegenkreis können zu erheblichen Belastungsreaktionen führen, mit denen sich die Betroffenen nicht alleine fühlen sollten. Hierbei spielen insbesondere Kollegen und Vorgesetzte eine wichtige Rolle, im Weiteren aber selbstverständlich auch professionelle Unterstützungsangebote.

Inhalte:
<<Belastungsreaktionen und Folgestörungen
<<Welche Hilfen stehen zur Verfügung (intern/extern)
<<Ansprechpartner
<<Bedeutung der kollegialen Nachsorge

Ziele: Sie erwerben Kenntnisse im Umgang mit psychisch belastenden Ereignissen, Belastungsreaktionen und Handlungsmöglichkeiten. Sie erhalten einen Überblick über die internen Hilfen, die Ihnen am UKB zur Verfügung stehen.

Methode: Theorie-Input, Erfahrungsaustausch, Reflexion und Diskussionen

Dozentin: Petra Seinsch , Pädagogin, Counselor grad. (DGfB), Teamleitung Klinische Krisenintervention und Mitarbeitende der Klinischen Krisenintervention

Zielgruppe: alle Interessierte

Teilnahmegebühr: Für externe Teilnehmer/innen 140,00 €.
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums Bonn werden bei Zustimmung des Vorgesetzten die Kosten in Höhe von 110,00€ über die Kostenstelle verrechnet.

Tagesseminar: Insgesamt 7 Unterrichtsstunden. Für die Freiwillige Registrierung beruflich Pflegender erhalten Sie 7 Fortbildungspunkte.

Termin:

Kurs Nr. 117 / Termin: 18.10.2017

von 09:00 - 15:00 Uhr
Bildungszentrum (Gebäude Nr. 71), Wohnheim I, Seminarraum EG
Anmeldeschluss: 21.08.2017



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Umgang mit Aggression, Konflikten und Grenzüberschreitungen

Beschreibung: Pflegende, Ärztinnen und Ärzte aber auch Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sind der Aggression und Wut von Patienten, Angehörigen häufig unmittelbar ausgesetzt. Das von der Mitarbeiterschaft erlebte Verhaltensrepertoire reicht hier von lauten Diskussionen, Auseinandersetzungen, Beschimpfungen bis hin zu Drohungen. Ein professioneller Umgang mit diesen aufgebrachten Menschen ist zwingend, da es sich hier in erster Linie um hilfsbedürftige Personen handelt, die aufgrund von Ängsten, Überforderung und Krankheit in einem Stresszustand sind und im Sinne einer professionellen Deeskalation Hilfe benötigen.

Es gibt aber auch Situationen, in denen stoßen plötzlich Beschäftigte heftig aufeinander, diskutieren laut und rechthaberisch, fallen aus ihren Rollen und erschweren sich die Zusammenarbeit. Auch hier ist ein respektvoller und professioneller Umgang im kollegialen Miteinander gefragt.

Inhalte:
<<Klärung und Standpunktsuche zu den Themen Konflikt, Wut, Aggression und Gewalt
<<Sensibilisierung für Aspekte der Wahrnehmung, Intuition, Sprache und Körpersprache in Konflikten
<<Arbeit mit den Kommunikationsmodellen der Statuswippe und der Gewaltfreien Kommunikation nach Marschall Rosenberg
<<Vermittlung von Konflikt – Deeskalationsstrategien
<<Stressmanagement und Möglichkeiten der Selbstregulation bei Verlust der Selbstkontrolle

Ziele: Sie erhalten handlungsorientierte Anregungen zur gewaltfreien Kommunikation und Deeskalation, die Sie im geschützten Raum ausprobieren können. Durch die Erweiterung der persönlichen Kommunikations- und Deeskalationskompetenzen sollen Sie dabei unterstützt werden, Handlungssicherheit zu gewinnen, um sich human, respektvoll und professionell im Umgang mit Aggressionen, Wut und Grenzüberschreitungen im beruflichen Kontext zu verhalten.

Methode: Theorie-Input, Arbeit in der Klein – und Großgruppe, praxisbezogene Übungssequenzen, Fallarbeit und Feedback. Die Lern- und Trainingssituationen bauen auf gegenseitigem Respekt und Transparenz bei gleichzeitiger Bereitschaft zu selbstreflexivem Handeln auf.

Dozentin: Dimitar Bouzikou, Dipl. Sportwissenschaftlerin, Supervisorin (DGSv), Trainerin für Konfiktmanagement und Deeskalation

Zielgruppe: alle Interessierte

Teilnahmegebühr: Für externe Teilnehmer/innen 270,00 €.
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums Bonn werden bei Zustimmung des Vorgesetzten die Kosten in Höhe von 220,00€ über die Kostenstelle verrechnet.

Mehrtagesseminar: Insgesamt 16 Unterrichtsstunden. Für die Freiwillige Registrierung beruflich Pflegender erhalten Sie 10 Fortbildungspunkte.

Termin:

Kurs Nr. 86 / Termin: 04.-05.09.2017

jeweils von 09:00 - 16:00 Uhr
Bildungszentrum (Gebäude Nr. 71), Wohnheim I, Seminarraum EG
Anmeldeschluss: 10.07.2017




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Zuletzt aktualisiert am 29.12.2016
Andrea Boldt, Bildungsbereich Fortbildung