Neuro-Urologie





Womit beschäftigt sich die Neuro-Urologie?


Viele Störungen der Blasenfunktion werden durch eine Schädigung der zuführenden Nervenbahnen ausgelöst. Der Ort der Schädigung kann im Beckenbereich des Rückenmarks oder auch im Gehirn liegen. Ursächlich hierfür können vielfältige Erkrankungen sein, beispielsweise Unfälle und Verletzungen (Querschnitt), Schlaganfall, Multiple Sklerose, Parkinson oder Diabetes mellitus. Für die Betroffenen kann dies zu Inkontinenz oder auch zu der Unfähigkeit, die Blase richtig zu entleeren führen. Die Folge sind wiederkehrende Infektionen mit der Gefahr der weiteren Schädigung von Blase und Nieren.
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Die Neuro-Urologie greift frühzeitig in die Behandlung der Patienten ein, um den oftmals chronischen Verlauf der Erkrankungen vorteilhaft zu beeinflussen und Folgeschäden zu verhindern. Hierzu stehen sowohl im Universitätsklinikum Bonn als auch im Rehabilitationszentrum Godeshoehe umfangreiche, moderne Ausstattungen zur Verfügung.
Das ärztliche und pflegerische Team unter der Leitung von Frau Prof. Kirschner-Hermanns führt alle erforderlichen diagnostischen Untersuchungen durch und wendet alle gängigen Behandlungsmethoden an. Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit weiteren Kliniken, wie der Kamillusklinik in Asbach, so dass jederzeit spezielle Fälle gemeinsam besprochen und behandelt werden können.

Für weitere Details siehe auch Patienten oder hierunter Neuro-Urologische Ambulanz