Wenn Teddy krank ist
Teddy-Krankenhaus geht in die achte Runde




Vom 15. bis 17. Juni werden wieder Kuscheltiere von erfahrenen Teddy-Medizinern betreut. Gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg und dem Förderkreis für Tumor- und Leukämieerkrankte Kinder e. V. richtet das Zentrum für Kinderheilkunde mit Hilfe der Fachschaften Medizin und Pharmazie ein Teddy-Krankenhaus ein. Auf dem Gelände der Universitäts-Kinderklinik, Adenauerallee 119 erwarten die Stofftier-Ärzte an diesen drei Tagen von 9 bis 16 Uhr Kindergärtengruppen. Am Freitag öffnet das Teddy-Krankenhaus zusätzlich von 13 bis 16 Uhr für alle interessierten Eltern mit ihren Kindern seine Türen.


Unter dem Motto „Arztbesuche müssen nicht weh tun“ öffnet die Teddy-Klinik erneut ihre Türen. Medizinstudenten kümmern sich dann um Stofftiere und Puppen. Sie tasten die Patienten ab, legen Verbände an und setzen Spritzen. Zudem erklären sie den besorgten Teddy-Eltern die Behandlungsmethoden. „Der Besuch in der Teddy-Klinik soll den Kindern die Angst vor dem Arzt im weißen Kittel und dem Krankenhaus nehmen“, sagt Professor Dr. Johannes Breuer, Direktor der Kinderkardiologie an der Bonner Universitäts-Kinderklinik.

Kinder können auf diese Weise ein Krankenhaus erleben, ohne selbst als Patienten betroffen zu sein. „Vielen Kindern ist anfangs eine gewisse Unruhe und Schüchternheit anzumerken. Doch später sind sie deutlich entspannt und zeigen ihre geheilten Spielgefährten stolz herum“, sagt Ingrid Beckmann-Singerhoff von der AOK Rheinland/Hamburg. Auch für die Studenten sind die Besuche der plüschigen Patienten wertvoll: Sie können den Umgang mit künftigen Patienten üben.

Bereits zum achten Mal verwandelt sich das Gelände der Kinderklinik in ein Teddy-Krankenhaus mit Anmeldung, Behandlungsräumen, OP, Röntgenabteilung und einer Apotheke. Die Resonanz auf das Teddy-Krankenhaus ist nach wie vor groß. „Auch dieses Jahr sind die Kindergärten sehr interessiert und freuen sich auf den Besuch.“, sagt Beckmann-Singerhoff. „Wir hätten selbst wenn wir die ganze Woche die Kinderklinik öffneten nicht genug Plätze. Die Warteliste für nächstes Jahr ist schon voll.“

Infos gibt es auch unter http://www.teddykrankenhaus.uni-bonn.de/

Hinweis für die Medien:

Medienvertreter sind am Mittwoch, 15. Juni, zwischen 10:30 und 12 Uhr zu der Veranstaltung eingeladen. Für Rückfragen und weitere Informationen steht dort Ingrid Beckmann-Singerhoff, AOK Rheinland/Hamburg, gerne Rede und Antwort. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 0228/73-4727 oder E-Mail: inka.vaeth@uni-bonn.de wird gebeten.

Kontakt für die Medien:
Professor Dr. Johannes Breuer
Leiter der Abteilung Kinderkardiologie
Zentrum für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn
Telefon: 0228/287-33350
E-Mail: johannes.breuer@ukb.uni-bonn.de

Ingrid Beckmann-Singerhoff
AOK Rheinland/Hamburg
Telefon: 0228/511-2320
E-Mail: Ingrid.Beckmann-Singerhoff@rla.aok.de