Millionenförderung für wissenschaftliches Gründerteam
Bonner Antrag im Wettbewerb GO-Bio erfolgreich




In der dritten Auswahlrunde der Gründungsoffensive Biotechnologie (GO-Bio) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) haben Professor Dr. Gunther Hartmann von Institut für Klinische Chemie und Pharmakologie der Universität Bonn und fünf weitere Bewerber einen Zuschlag erhalten. Durchschnittlich rund 2,2 Millionen Euro erhalten die geförderten Projekte laut BMBF. Das Bonner Vorhaben trägt den Titel „RNA-Therapeutika: präklinische und klinische Entwicklung einer innovativen Substanzklasse“.


Mit dem Wettbewerb fördert das BMBF Forscherteams, um technisch anspruchsvolle Ideen zu einer tragfähigen Unternehmensgründung reifen zu lassen. Mehr Forschern soll so den Sprung ins Unternehmertum schmackhaft gemacht werden. Die Gewinner der jetzt entschiedenen dritten Förderrunde kommen aus Rostock, Würzburg, Berlin, Ulm, München und Bonn.

Über maximal sechs Jahre finanziert das BMBF Forscherteams, die eine wissenschaftliche Idee zu einem marktfähigen Produkt weiter entwickeln und ein Unternehmen gründen wollen. Die Finanzierung erfolgt dabei in zwei Phasen. In der ersten Förderphase soll das Anwendungspotenzial der Entwicklung herausgearbeitet und bewertet werden. In der zweiten Phase, über die nach einer Zwischenerhebung entschieden wird, soll die wirtschaftliche Verwertung beginnen.

Kontakt:
Prof. Dr. Gunther Hartmann
Institut für Klinische Chemie und Pharmakologie
Universitätsklinikum Bonn
Telefon: 0228/287-16080
E-Mail: gunther.hartmann@ukb.uni-bonn.de