Nierentransplantation in Bonn



Transplantationsbüro

Kontakt:
Dialyse-Anbau, Parterre
Frau Fatemeh Raygan und
Frau Cordula Fischer
Telefon: +49(0)228-287 15769
Telefax: +49(0)228-287 19566
Transplantations - Nachsorgeambulanz
In der Transplantationsambulanz werden nierentransplantierte Patienten, Patienten nach simultaner Pankreas- und Nierentransplantation oder Leber- und Nierentransplantation betreut. Selbstverständlich versorgen wir auch Patienten, die auf der Transplantationswarteliste stehen. Als Serviceleistung bieten wir auch die vorbereitenden Untersuchungen, die vor einer Transplantation erforderlich sind, an. Die Betreuung wird in enger Zusammenarbeit mit den Dialyseärzten und niedergelassenen Nephrologen durchgeführt. Bei schwerwiegenden Problemen ist eine stationäre Aufnahme der Patienten jederzeit möglich.

Kontakt:
Dialyse-Anbau, Parterre
Telefon: +49(0)228-287 14965 / -14993 / -14951 / -16844
Telefax: +49(0)228-287 14952
Nichtärztliche Mitarbeiterinnen: Monika Seitz und Andrea Vetter

Es besteht eine enge Kooperation mit der Transplantation Chirurgische Klinik, Bonn

Links:
Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG)

Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO)

Eurotransplant

Entwicklung der Transplantationsprogramme an der Universitätsklinik Bonn

Die erste erfolgreiche Nierentransplantation wurde am 23.12.1954 in Boston von Murray und seinem Team zwischen identischen Zwillingen durchgeführt. In Deutschland führte W. Brosig die erste Nierentransplantation am 27.11.1963 in Berlin-Westend durch. Die erste Nierentransplantation in Bonn erfolgte am 22.01.1965.
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Nierentransplantation - Evaluation der Patienten und Aufnahme auf die Transplantationsliste

Wenn die Niere versagt, gibt es nur zwei Möglichkeiten zu überleben: die Dialysetherapie und die Nierentransplantation. Dabei ist für die meisten Patienten klar: Dialyse ist gut, Transplantation ist besser. Der entscheidende Anstoß für die Vorbereitung auf die Nierentransplantation wird weiterhin vom Patienten ausgehen. Entscheidend ist der ausgesprochene Wunsch des Patienten mit chronischem Nierenversagen, für eine Nierentransplantation vorbereitet und gemeldet zu werden.
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Eurotransplant und Organvergabekriterien (Allokation)

Für die Verteilung der Spenderorgane müssen die Blutgruppenbestimmung (AB0) und die HLA-Typisierung (Bestimmung der Gewebemerkmale) in einem Speziallabor erfolgen. Liegen die Blutgruppe und die HLA-Typisierung, die über Blutlymphozyten bestimmet wird, vor, kann der Patient bei der Eurotransplant-Foundation (Leiden, Niederlande) gemeldet werden.
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Ergebnisse der Nierentransplantationen

Die Funktionsraten und die Funktionsdauer der Nierentransplantate haben sich in den letzten Jahren aufgrund der erweiterten Behandlungsmöglichkeiten sowie der intensiven Betreuung der Transplantatempfänger erheblich verbessert. Die Transplantatfunktionsrate liegt im Durchschnitt nach einem Jahr bei über 90 %, nach 10 Jahren im Bereich des Eurotransplant bei knapp 60 %. Die Funktionsrate nach 10 Jahren der in Bonn transplantierten Nieren liegt mit 65% über dem Eurotransplantdurchschnitt.
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Ablauf der Nierentransplantation

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Transplantationsnachsorge

Um einer Abstoßung des transplantierten Organs durch den Körper entgegenzuwirken, werden zu Beginn der Behandlung höher dosiert immunsuppressive Medikamente verabreicht, die später deutlich reduziert werden. Besonders in der 2. und 3. Woche nach Transplantation treten erfahrungsgemäß gehäuft akute Abstoßungsreaktionen auf. Daher ist eine engmaschige Kontrolle der Organfunktion durch Kontrolle von Laborwerten, Ultraschalluntersuchungen und ggf. eine Biopsie (Gewebeentnahme aus dem Transplantat durch Punktion) notwendig.
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