Aktuelles / Veranstaltungen


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2015




Dr. Eckart von Hirschhausen besucht die Bonner Palliativmedizin

Am 8.6.2015 besucht Herr Dr. Eckhard von Hirschhausen die Palliativmedizin in Bonn. Er nimmt in diesem Zuge an unserer Visite auf der Palliativstation als auch an unserer Teambesprechung teil. Außerdem hält er von 11:45 - 12:15 Uhr einen öffentlichen Vortrag im großen Hörsaal BMZ.

Aktueller Ablaufplan:

11.45 Uhr - 12.15 Uhr
Vortrag von Hirschhausen, Großer Hörsaal BMZ (Biomedizinisches Zentrum des UKB)

12.30 Uhr - 13.15 Uhr
Teambesprechung Palliativstation, Stationszimmer, Station Saunders, Erdgeschoss Dermatologie

13:30 Uhr - 15.00 Uhr
Workshop von Hirschhausen, Alexander Korb (Seminarraum 6 Lehrgebäude)

15.00 Uhr
Kaffee und Imbiss




Studentische Aushilfen gesucht!

Wir suchen zum nächst möglichen Zeitpunkt Verstärkung für unser nettes Team. Für nähere Informationen beachten sie bitte die detaillierte Stellenbeschreibung:

Aushilfe.pdfAushilfe.pdf


2014



Neue Palliativstation am UKB

 
Nach vier Jahren Konsildienst hat das UKB dank der neu eröffneten Palliativstation nun auch die Möglichkeit, bis zu acht Patienten im Haus unterzubringen. Dort sollen in wohnlicher Atmosphäre körperliche, aber auch seelische Probleme schwerkranker Patienten gelindert werden. Auch Angehörige werden von dem Stationsteam betreut und unterstützt. Prof. Dr. Lukas Radbruch, Direktor der Klinik für Palliativmedizin am UKB, betonte, dass sich die Arbeit in diesem Bereich vor allem durch einen respekt- und würdevollen Umgang mit den Patienten auszeichnet. Im Fokus steht weniger die medizinische Hochleistung, sondern vielmehr die Wünsche und Probleme der Patienten.


Pressemitteilung - 09. Oktober 2014

Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin in Deutschland sprechen sich geschlossen gegen den ärztlich assistierten Suizid aus - Flächendeckende Palliativversorgung dringend notwendig

Mit wachsender Sorge verfolgen die Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin in Deutschland die aktuelle Diskussion um die ärztliche Suizidassistenz. Vor dem Hintergrund gesetzgeberischer Bemühungen zur Regulierung des ärztlich assistierten Suizids entwickelt sich die Debatte derzeit in eine beunruhigende Richtung. Die Professorinnen und Professoren für Palliativmedizin, die an palliativmedizinischen Kliniken und Zentren selbst Tausende von schwerkranken und sterbenden Patienten - Erwachsene wie Kinder – betreut haben, betonen, dass die bestehenden gesetzlichen Regelungen ausreichen und dass eine ärztliche Beihilfe zum Suizid keine ärztliche Aufgabe ist.

Sehr wohl ist es ärztliche Aufgabe, sich den Menschen in Not mit aller Kompetenz und Fürsorge zuzuwenden. Die Lehrstuhlinhaber sprechen sich geschlossen dafür aus, die Sorge der Menschen um ein würdevolles Leben und Sterben ernst zu nehmen. Notwendige Grundlagen hierfür sind intensive Maßnahmen zur öffentlichen Aufklärung und Auseinandersetzung mit den Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer, die Verbesserung der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe zur Begleitung Schwerkranker und Sterbender sowie vor allem die bedarfsdeckende palliativmedizinische Versorgung von schwerkranken Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen. Trotz Fortschritten in der ambulanten und stationären Palliativversorgung in den vergangenen Jahren haben in Deutschland noch bei weitem nicht alle Patientinnen und Patienten mit einem entsprechenden Bedarf einen ausreichenden Zugang zu spezialisierten palliativmedizinischen Angeboten. Eine fürsorgliche Gesellschaft sollte palliativmedizinische Angebote zur Norm machen. In der Ausnahmesituation einer mit großem Leiden verbundenen Erkrankung mag für einige Menschen ein assistierter Suizid als einziger Ausweg aus diesem Leben erscheinen. Dabei steht jedoch in der Regel nicht der Todeswunsch im Vordergrund, sondern vielmehr die Sehnsucht nach einem Beenden des Leidens.

Eine Gesetzesänderung zur Ermöglichung eines ärztlich assistierten Suizids ist keine adäquate Antwort auf Leiden. Dies ersetzt nicht die Auseinandersetzung und das Finden eines individuellen Lösungsweges mit den betroffenen Patienten. Auch der in der Debatte zum Ausdruck kommenden Angst gesunder Menschen vor dem Sterben kann nicht durch eine Änderung der gesetzlichen Regelungen begegnet werden, sondern vielmehr durch eine kritische Reflexion des Umgangs mit Sterben und Tod in Medizin und Gesellschaft.

Die Lehrstuhlinhaber unterstützen die in einer aktuellen Stellungnahme und in den Reflexionen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zum Ausdruck gebrachte Haltung gegen den ärztlich assistierten Suizid. Die Qualität einer Gesellschaft zeigt sich nicht zuletzt auch im Umgang mit ihren schwächsten Mitgliedern.

Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Erlangen, für die Lehrstühle für Palliativmedizin in Deutschland:
Prof. Dr. Claudia Bausewein, München
Prof. Dr. Gerhild Becker, Freiburg
Prof. Dr. Friedemann Nauck, Göttingen
Prof. Dr. Lukas Radbruch, Bonn
Prof. Dr. Roman Rolke, Aachen
Prof. Dr. Raymond Voltz, Köln
Prof. Dr. Martin Weber, Mainz
Prof. Dr. Boris Zernikow, Witten/Herdecke


Pressemitteilung - 08. Oktober 2014

Neue Palliativstation am Bonner Uni-Klinikum


Pressetermin am 14. Oktober anlässlich der Eröffnung

Auf dem Venusberg eröffnet die Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Bonn eine Station mit sechs Patientenzimmern. Ein interdisziplinäres Team behandelt dort bis zu acht Patienten mit fortgeschrittenen und unheilbaren Erkrankungen. Ziel ist nicht die Heilung, sondern die Lebensqualität für die Schwerkranken zu verbessern.

Die neue Station ist nach Cicely Saunders benannt, der Begründerin der modernen Palliativmedizin. „Wir möchten unsere Patienten nach ihrem Motto ‚Leben bis ans Ende des Lebens’ begleiten und betreuen“, sagt Prof. Dr. Lukas Radbruch, Direktor der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Bonn. Dabei steht zunächst im Vordergrund, körperliche Beschwerden wie unerträgliche Schmerzen, Luftnot, Schlaflosigkeit oder ausgeprägte Übelkeit zu lindern. Zudem kümmert sich das Palliativ-Team um alle Probleme - Angst, Depression, Verzweiflung, spirituelle Fragen eingeschlossen -, mit denen Patienten und ihre Angehörigen aufgrund einer lebensbedrohlichen, unheilbaren Erkrankung konfrontiert werden. Die Station verfügt auch über eine wohnliche Atmosphäre. So gibt es beispielsweise ein Wohnzimmer für Patienten und Angehörige.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, sich auf dem
Pressetermin
am 14. Oktober 2014, um 11.00 Uhr
auf der Palliativstation (Station Saunders)
im Erdgeschoss der Klinik für Dermatologie
des Universitätsklinikums Bonn
Sigmund-Freud-Straße 25; 53127 Bonn

selbst ein Bild von der neuen Palliativstation und dem Versorgungskonzept zu machen. Gesprächspartner sind Prof. Dr. Lukas Radbruch, Martina Kern, Palliativexpertin am Malteser Krankenhaus Bonn und Vertreterin der Ansprechstelle des Landes NRW für Pflegende, Hospizarbeit und Angehörige (ALPHA Rheinland), sowie das Team der Palliativstation. Zudem berichten Angehörige über ihr Leben mit einem unheilbar erkranktem Menschen und der Zusammenarbeit mit der Palliativmedizin am Bonner Universitätsklinikum Bonn. Auch gibt es die Möglichkeit die neue Palliativstation zu besichtigen. Um Anmeldung unter der E-Mail u.klopp@uni-bonn.de wird gebeten.

Pressemitteilung zum Download:
PM Eröffnung UKB Palliativstation


Termin Doktorandenkolleg

Das nächste Doktorandenkolleg findet statt am 06. November 2014 von 14 bis 16 Uhr.

Information für Doktoranden an der Klinik für Palliativmedizin:

- Das Kolleg ist Teil des Promotionsprogramms. Die Teilnahme ist damit für Doktoranden an der Klinik für Palliativmedizin verpflichtend.
- Im Laufe der Promotionsphase soll jeder Doktorand an mindestens vier Terminen teilnehmen.
- Sollte einer der Termine nicht wahrgenommen werden können, muss eine schriftliche Entschuldigung mit triftigem Grund eingereicht werden.
- Jeder Doktorand soll mindestens ein Mal über seinen/ihren Forschungsfortschritt berichten.



Klausurwoche zum Thema „Ehrenamt im Kontext von Palliative Care - tragfähige Konzepte für die Zukunft?“

Einladung zur öffentlichen Abschlußveranstaltung am 05.04.2014, 10:00 bis 13:00 Uhr, im Hörsaal Lehrgebäude.

BMBF-Abschlußveranstaltung_Ehrenamt_05.04.14.pdfBMBF-Abschlußveranstaltung_Ehrenamt_05.04.14.pdf

Wir freuen uns, dass wir mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung vom 31.3. - 5.4.2014 eine Klausurwoche zum Thema „Ehrenamt im Kontext von Palliative Care - tragfähige Konzepte für die Zukunft?“ anbieten können. In dieser Woche können Nachwuchswissenschaftler (Master, Doktoranden, Post-Docs) mit internationalen Experten interdisziplinär diskutieren.



2013


Doktorandenkolleg - nächster Termin am 16. Januar 2014, 14-16h, Geb. 324, EG

Information für Doktoranden an der Klinik für Palliativmedizin
- Das Kolleg ist Teil des Promotionsprogramms. Die Teilnahme ist damit für Doktoranden an der Klinik für Palliativmedizin verpflichtend.
- Im Laufe der Promotionsphase soll jeder Doktorand an mindestens vier Terminen teilnehmen.
- Jeder Doktorand soll mindestens ein Mal über seinen/ihren Forschungsfortschritt berichten.

Ansprechpartnerin bei Fragen zum Doktorandenkolleg: Farina Hodiamont


Doktorandenkolleg - vorausgehender Termin 14. November

Inhalte und Methoden
Inhaltlich ging es um die praktische Anwendung von statistischen Verfahren wie ANOVA oder Faktorenanalyse bei quantitativer Forschung sowie den Einsatz von Fragebögen in der qualitativen Forschung.

Themen und Referenten
PD Dr. Roman Rolke über "Quantitative sensorische Testung (QST) bei Tumorschmerz"
Anna-Rebekka Svetlik mit ihrer Doktorarbeit zum Thema "Lebensqualität"
Martin Mücke mit seiner Doktorarbeit "EMSS (Elektromechanische Schmerzsuppression) - Eine neue Therapieoption?



Universität Bonn verleiht den Preis der Lehre an Prof. Radbruch

In der studentischen Evaluation im Fachbereich Medizin konnte die Palliativmedizin in 4 aufeinander folgenden Semestern jeweils den ersten oder zweiten Platz im Ranking aller medizinischen Bereiche erzielen.

Wir danken der Universität Bonn und unseren Studierenden für das positive Feedback und die Auszeichnung.

2012



Die Prager Charta

Regierungen werden aufgefordert, Leid zu lindern und den Zugang zur Palliativversorgung als Menschenrecht anzuerkennen

Recht auf Palliativversorgung


Nach Übereinkünften der Vereinten Nationen ist der Zugang zur Palliativversorgung eine rechtliche Verpflichtung, und einige internationale Gesellschaften setzen sich dafür ein, diesen Zugang zu einem Menschenrecht zu erheben, das sich aus dem Recht eines jeden auf das für ihn erreichbare Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit ergibt. Im Umgang mit Patienten, die starken Schmerzen ausgesetzt sind, kann das Versäumnis von Regierungen, Palliativversorgung bereitzustellen, grausam, menschenverachtend und entwürdigend sein. Palliativversorgung kann dieses Leiden effektiv lindern oder sogar verhindern und vergleichsweise kostengünstig erbracht werden.

Jedoch haben die Regierungen vieler Nationen weltweit keine ausreichenden Schritte unternommen um sicherzustellen, dass Patienten mit inkurablen Erkrankungen ihr Recht auf Zugang zur Palliativversorgung auch wahrnehmen können. (Die komplette deutsche Übersetzung der Prager Charta können Sie hier herunterladen)

Mehr Informationen zu der Prager Charter finden Sie auf der EAPC Homepage unter http://www.eapcnet.eu/Themes/Policy/PragueCharter.aspx

Den Link zur deutschsprachigen Version finden Sie hier: http://www.eapcnet.eu/LinkClick.aspx?fileticket=eGslUTKJxhs%3d&tabid=1871

Jede Stimme zählt - Bitte unterzeichnen Sie die Online Petition hier: http://www.avaaz.org/en/petition/The_Prague_Charter_Relieving_suffering



Aktuell vom 03.05.2012

Symposium Fürsorgliche Forschung – Forschung der Fürsorge
Blitzlicht - ein Kurzbericht mit Eindrücken vom Symposium Fürsorgliche Forschung
Blitzlicht Symposium Fürsorgliche Forschung.pdf

Symposium Fürsorgliche Forschung – Forschung der Fürsorge
Für das Jahr 2012 hat die Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften eine hochrangig besetzte interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Palliativmedizin“ einberufen. Ziel ist es, Perspektiven der Forschung für die Palliativmedizin zu formulieren. Im Ergebnis soll eine Forschungsagenda vorliegen, die der Politik als Hand- und Richtungsweisung dienen kann. Das Universitätsklinikum Bonn wird diesen Prozess durch die Klinik für Palliativmedizin organisatorisch und inhaltlich begleiten.
Mit unserem Symposium möchten wir die Expertise der hier versammelten Wissenschaftler nutzen, um neuartige Forschungsansätze und Fragestellungen einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

Einladungsflyer zum Symposium zum Download.
FlyerFürsorglicheForschung2012.pdf



Aktuell vom 02.05.2012

1. Platz im studentischen Ranking der Lehre für neuen Querschnittbereich QB13 Palliativmedizin (WS 2011/12)
Nachdem die Palliativmedizin im Sommersemester 2011 im studentischen Ranking den 2. Platz im Bereich der Lehre und damit den mit 6000€ dotierten Preis für den Durchstarter der Lehre gewonnen hat, konnten wir uns im Ranking der Studierenden im Wintersemester 2011/12 auf den 1. Platz verbessern. Wir freuen uns sehr über diese positive Bewertung, die wir im Wintersemester für den neuen Querschnittbereich QB13 Palliativmedizin erhalten haben.


2011


Symposium "Palliative Care in Europe – Challenges and Current Developments"
Bonn, 16th February 2011
Lecture Hall BMZ, University Hospital of Bonn, Sigmund-Freud-Str. 25, D-53127 Bonn
Please register until 10th February 2011 via fax ++49 (0) 228/287-9080024 or email palliativmedizin@ukb.uni-bonn.de
Chair: Prof. Dr. Lukas Radbruch
Download Flyer

12th Congress of the European Association for Palliative Care in Europe
Lisbon, 18th to 21st May 2011, Congress Center
www.eapc-2011.org
Chair of the Scientific Committee: Prof. Dr. Lukas Radbruch
Download Flyer

The 12th Congress of the European Association for Palliative Care will be held in Lisbon, situated at the western border of Europe and placed ideally to connect Europe to other continents. In historic times Portuguese traders have exchanged goods throughout all the known world, and we hope to exchange ideas with all palliative and hospice professionals in the world. This is shown in the congress motto “Reaching out”. Apart from contributions from renowned specialists from all over the world as in previous congresses, we hope to involve participants from around the Mediteranean as well as from across the Atlantic, in addition to participants from Eastern, Central and Western Europe.
Palliative Care has been focussed on cancer patients mostly, and we will use the congress also to reach out to other patient groups as well as to the specialists caring for these patients. Changing demoscopics with an aging society are a major challenge to Europe and an increase in elderly or in demented patients is challenging the health care system in all European countries. Not all old or demented patients require palliative care, but a considerable number suffer from physical, psychosocial or spiritual problems that are complex and require specialist palliative care.