Netzwerk für Betroffene mit seltenen Krebserkrankungen
Regionalgruppe trifft sich anlässlich eines Symposiums über neuroendokrine Tumore




Neuroendokrine Tumore (NET) sind sehr uneinheitlich und es gibt eine verwirrende Vielfalt an Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Daher ist hier nicht nur ein fächerübergreifendes Konzept notwendig, sondern auch der Austausch der von diesen seltenen Erkrankungen betroffenen Patienten untereinander enorm wichtig. Am Samstag, 19. November, trifft sich die Regionalgruppe der Netzwerks NeT im Anschluss an das vom Bonner Universitätsklinikum Bonn organisierte 3. Interdisziplinäre Bonner NET-Symposium. Das Treffen findet ab 14.10 Uhr im Bonner Hotel Hilton, Berliner Freiheit 2, statt.


In Deutschland erkranken pro Jahr rund 3.000 Menschen an neuroendokrinen Tumoren (NET). Das Symposium gibt einen Überblick über die rasanten Entwicklungen in den verschiedenen Fachgebieten von der Pathologie über die Innere Medizin, Onkologie und Nuklearmedizin bis hin zur Chirurgie und Radiologie. „Eine enge Kooperation der Fachgebiete kann die Diagnostik verbessern und ermöglicht zudem individuell auf jeden Patienten abgestimmte Behandlungsformen“, sagt Professor Dr. Hans-Jürgen Biersack, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Bonn. Das Netzwerk NeT stellt im Rahmen des Symposiums seine Aktivitäten und Angebote vor.

Mit dem Symposium wollen die Bonner Mediziner nicht nur die Diskussion zwischen den Fachdisziplinen anregen. „Gerade bei so seltenen Erkrankungen ist ein reger Austausch der Betroffenen untereinander enorm wichtig“, sagt der Bonner Nuklearmediziner Dr. Samer Ezziddin. So würde sich der Organisator der Veranstaltung freuen, wenn viele Betroffene das Treffen der Regionalgruppe NeT nutzen.

Kontakt für die Medien:
Dr. Samer Ezziddin
Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Bonn
Telefon: 0228/287-16171 (Pforte)
E-Mail: samer.ezziddin@ukb.uni-bonn.de