Das Institut



Herzlich Willkommen auf der Homepage des

Institut für Medizinische Biometrie, Informatik und Epidemiologie (IMBIE)
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Direktor: Prof. Dr. Max P. Baur

Das IMBIE nimmt als Institut der Medizinischen Fakultät Aufgaben in Forschung und Lehre wahr und ist als Einrichtung der mittelbaren Krankenversorgung beteiligt an der unternehmensweiten Informationsverarbeitung in den ärztlichen, pflegerischen und administrativen Bereichen der Universitätsklinik Bonn.

Aufgabenbereiche:

Forschung
Der Forschungsschwerpunkt des IMBIE sind alle Bereiche der Anwendung mathematischer, statistischer und informatischer Methoden auf die Genomforschung. Zusammen mit dem Institut für Humangenetik ist das IMBIE die Basis des international herausragenden Forschungsschwerpunkts „Genetische Medizin und Genetische Epidemiologie“ der Medizinischen Fakultät (siehe „Dichgans Gutachten 2006“). Diese Forschung betrifft alle Bereiche der „genetisch komplexen Krankheiten“, der Populationsgenetik, aber auch die Entwicklung und Anwendung biometrischer Methoden in der Abstammungsbegutachtung und Analyse komplexer DNA Spuren.

Lehre
Im Rahmen der ärztlichen Ausbildung werden den Studierenden die Grundzüge der Biometrie, der Epidemiologie und der Medizinischen Informatik vermittelt. Darüber hinaus beteiligt sich das IMBIE am Studiengang „Molekulare Biomedizin“ der Mathematisch – Naturwissenschaftlichen Fakultät und bietet den Studierenden der Medizin umfassende und individuelle Unterstützung für die Versuchsplanung und statistische Analyse im Rahmen ihrer Promotionsvorhaben an.

Dienstleistungen
Im Rahmen des statistischen Beratungsdienstes erhalten alle Wissenschaftler(innen) der Medizinischen Fakultät umfassende methodische Beratung und, falls gewünscht, Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen gemeinsamer, wissenschaftlicher Projekte.
Für die Mitarbeiter(innen) des gesamten Universitätsklinikums sowie die Ausbildungsschulen des UKB bietet das IMBIE ein umfassendes EDV-Schulungsprogramm in den gängigen MS-Office Programmen von der Anfängerschulung bis zu besonderen Angebotenen auf höherem Niveau.


Geschichte:

Das Institut für Medizinische Dokumentation, Datenverarbeitung und Statistik (IMSDD) wurde 1974 aus der gleichnamigen Arbeitsgruppe der Klinik für Innere Medizin (Prof. Paul Martini) unter der Leitung des neu berufenen Lehrstuhlinhabers, Prof. Dr. med. Gerhard Oberhoffer, gegründet. Nach seiner Emeritierung 1983 wurde 1984 Prof. Dr. rer. nat. Max P. Baur zum Lehrstuhlinhaber und Direktor des Instituts berufen. 1988 wurde es umbenannt zum „Institut für Medizinische Biometrie, Informatik und Epidemiologie; IMBIE“, um dem neuen Profil des Instituts auch in der Bezeichnung Ausdruck zu verleihen. 1991 wurde am Institut die erste deutsche Professur für „Genetische Epidemiologie“ geschaffen, die seither von Prof. Dr. Thomas F. Wienker eingenommen wird. Von 1991 bis 1994 war Prof. Dr. med. Andreas Goldschmidt als Professor für Medizinische Informatik am Institut tätig.


Struktur:

Das Institut strukturiert sich entsprechend der oben beschriebenen Aufgabenbereiche in die folgenden vier Bereiche:
  • Institutsleitung / Stabsgruppe
  • Genetische Epidemiologie
  • Biometrie
  • Bioinformatik