Frühe Hilfen Bonn
Das UKB wird 50. Partner des erfolgreichen Netzwerks




Das Universitätsklinikum Bonn und das Netzwerk „Frühe Hilfen Bonn“ starten ein neues Kooperationsprogramm. Gemeinsam mit der Universitätsfrauen- klink will man künftig noch mehr junge Familien erreichen und unterstützen, um Kinder bestmöglich zu unterstützen.

Bereits 2010 haben sich knapp 30 Bonner Einrichtungen und städtische Institutionen zusammengeschlossen, um über interdisziplinäre Zusammenarbeit junge Eltern unterstützen und Kinder bestmöglich fördern zu können. Das daraus entstandene Netzwerk „Frühe Hilfen Bonn“ hat sich in den vergangenen vier Jahren als anerkannte Größe im Bereich familiäre Unterstützung etabliert.

Als 50. Partner steht ab sofort auch das Universitätsklinikum Bonn dem Netzwerk zur Seite und ermöglicht damit neue Zugangswege zu den Familien. Die Kooperation startet mit einem gemeinschaftlichen Projekt zwischen „Frühe Hilfen Bonn“ und der Universitätsfrauenklinik. Damit Frauen in der klinischen Geburtshilfe künftig besser beraten werden können, wird eine Familienhebamme der Klinik als Ansprechpartnerin für Belastungssituationen und als Kontaktperson für die „Frühen Hilfen“ tätig. Die entsprechende Fachkompetenz der Kontaktperson war von Seiten des UKB eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung des Projektes.

Alexander Pröbstl, Pflegedirektor und Vorstandsmitglied des UKB, erklärt die Hintergründe: „Immer wieder begegnen wir auf unseren Stationen Familien, die sich aus unterschiedlichsten Gründen Unterstützung wünschen, wenn sie nach der Geburt ihres Kindes unser Haus verlassen. Durch die neue Kooperation mit ‚Frühe Hilfen Bonn’ können wir diesen Familien nun ganz unbürokratisch helfen und wissen, dass sie gut begleitet werden.“ Finanziert wird das Projekt durch eigene Mittel sowie durch die Sparkassenstiftung und die Stiftung Jugendhilfe.

Etwa 400 Anfragen bekommt das Netzwerk mittlerweile pro Jahr. Dazu zählen nicht nur dramatische Geschichten. Oft sind auch wichtige Tipps gefragt, um den Alltag besser meistern zu können. Der Andrang wäre nicht zu stemmen ohne die vielen Projektpartner und die über 70 ehrenamtlichen Helfer, die auch zu den Familien nach Hause gehen und bei der täglichen Belastung tatkräftig unterstützen. Netzwerk-Koordinatorin Susanne Absalon erklärt: „Ohne das Engagement unserer Netzwerk-Partner würde sich unser Ziel nicht verwirklichen lassen. Das Netzwerk ist seit seiner Gründung stetig gewachsen. Viele Fachkräfte bringen Ideen ein, wie die Angebote für Familien weiter verbessert und die Zusammenarbeit optimiert werden können.“ Auftakt zur Kooperation mit dem UKB war die vergangenen Mittwoch erstmalig veranstaltete Fachtagung „Frühe Hilfen – Wissen für die Praxis“ im Biomedizinischen Zentrum des UKB (BMZ). Über 200 Fachkräfte nahmen an den Vorträgen und Workshops rund um den Themenbereich Familien- und Jugendhilfe teil. Ziel der Veranstaltung war es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter zu stärken und die Ressourcenbündelung zum Wohl der Kinder weiter voranzubringen.


Kontakt:
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Unternehmenskommunikation und Medien
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(c) Foto: Jürgen Schwarz, 2014