Startup (Instrument 10)


Ziel dieser Förderlinie ist es, bei Neueinstellung externer Bewerber (Typ A) oder Neueinstellung nach mindestens zweijährigem Forschungsaufenthalt im Ausland (Typ B) hoch qualifizierten wissenschaftlichen Mitarbeitern eine günstige Ausgangssituation zu schaffen (startup-package). Damit soll die Attraktivität des Standortes für Forschung weiter gestärkt werden.

Typ A
In diesem Förderzweig werden wissenschaftliche Mitarbeiter (Altersgrenze 30 Jahre) zur Fertigstellung der Promotionsarbeit und von Publikationen sowie für den Methodentransfer mit Mitteln für die eigene Stelle für 6 Monate und Sachmitteln von 4.000 € gefördert.

Typ B
Die Mittel dieses Förderzweigs dienen zur Förderung von Rückkehrern aus dem Ausland (Altersgrenze 34 Jahre) zur Fertigstellung von Publikationen, zum Aufbau des Labors und zur Unterstützung des Methodentransfers. Die Förderung beinhaltet Mittel für die eigene Stelle für 12 Monate sowie Geräte- und Sachmittel bis zu einer Förderobergrenze von 15.000 € (inkl. Tierkosten). Danach erfolgt eine Zwischenevaluation (Kriterien: Drittmittelantrag bei der DFG gestellt, Qualität des Antrags und der Vorarbeiten) mit der Möglichkeit der Stellung eines Fortsetzungsantrages für weitere 12 Monate nach den Kriterien für Förderinstrument 1 (2. Förderungsjahr).



Voraussetzungen für beide Förderzweige
  • Positive Evaluation von wissenschaftlichem Werdegang
  • Bezüglich der Altersgrenze werden besondere Qualifikation des Antragstellenden und Aspekte der Frauenförderung berücksichtigt.
  • Verpflichtungserklärungen:
      • Laborarbeitsplatzzusage vom zuständigen Klinik-/Institutsdirektor für die beantragte BONFOR-Förderdauer sowie ein für diesen Zeitraum bestehender Arbeitsvertrag ( ggf. erforderliche Arbeitsvertragsverlängerung sollte beim GB1 zunächst unter Vorbehalt der BONFOR-Förderbewilligung beantragt werden; Details bitte rechtzeitig und vor BONFOR-Antragseinreichung mit der BONFOR-Geschäftsstelle abklären).
      • Rechtsverbindlich gesicherte Weiterbeschäftigung in der Klinik/dem Institut für mindestens 2 Jahre nach Förderende (ggf. erforderliche Arbeitsvertragsverlängerung sollte beim GB1 zunächst unter Vorbehalt der BONFOR-Förderbewilligung beantragt werden).
      • Erklärung zu klinischen Verpflichtungen:
        Stammt der Antragstellende aus einer klinischen Institution, müssen er und der Klinikdirektor sich dazu verpflichten, dass der Geförderte während des Förderzeitraums vollständig aus dem klinischen Betrieb ausscheidet und während dieser Zeit unter der Woche nicht an Nacht- oder Bereitschaftsdiensten in der Routineversorgung teilnimmt.
        Die Möglichkeit der Teilnahme an Diensten ist begrenzt auf monatlich maximal 2 Wochenend-Dienste und darf keinen Anspruch auf Freizeitausgleich nach sich ziehen.
        Die Vergütung dieser Dienste und anderer unsteter Bezüge darf nicht zulasten des BONFOR-Kontos erfolgen. Zur Gewährleistung der Finanzierung derartiger Personalzusatzkosten außerhalb der BONFOR-Fördermittel sowie zur Prüfung der Verfügbarkeit von Budgetmitteln sind die geplanten Dienste unter Angabe deren Finanzierungsquelle vorab zusammen mit dem Einstellungsantrag anzumelden
        (vgl. Drittmittel-Rundschreiben 3/2011: UKB-Intranet => Kaufmännische Direktion => Geschäftsbereich 2 => Drittmittel => Neuigkeiten).


Antragsstellung==>
Antragsfristen==>
Antragsaufbau Typ A==>
Antragsaufbau Typ B==>