Dopplersonographie (maternale und fetale Gefäße)



Mittels dieser Untersuchung werden Blutflußmuster in mütterlichen und kindlichen Blutgefäßen mit einer speziellen Ultraschalltechnik dargestellt.

uteriner_Doppler

Durch die Beurteilung der Blutflussmuster in den Gebärmutterarterien kann ein erhöhtes Risiko bezüglich einer Mangelversorgung des Feten (Plazentainsuffizienz) oder einer Präeklampsie (schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck und Eiweißausscheidung im Urin) bereits zwischen der 20. -24. Schwangerschaftswoche erkannt werden. In diesem Fall kann eine intensivierte Überwachung der Schwangerschaft notwendig sein.

umbilikaler_Doppler

Durch die Messung der kindlichen Blutflüsse in Arterien und Venen kann die Versorgung des Feten beurteilt werden. Insbesondere bei einer kindlichen Mangelentwicklung kann durch diese Untersuchungsmethode eine effektive Überwachung des Kindes gewährleistet werden. Auffällige Blutflussmuster können Hinweise auf eine kindliche Gefährdung sein, die eine vorzeitige Entbindung nötig machen.


Wann wird die Untersuchung durchgeführt?
  • in den Gefäßen der Gebärmutter zur Abschätzung des Risikos einer kindlichen Mangelversorgung und/ oder Präeklampsie jenseits der 20. SSW
  • als Kontrolluntersuchung in der 28.-30. SSW bei allen Schwangeren mit erhöhtem Risiko für die Entwicklung einer Präeklampsie oder kindlichen Mangelentwicklung
  • in den kindlichen Gefäßen ab der 14. SSW
  • individuell in Abhängigkeit vom Ausmaß der kindlichen Mangelversorgung bei Risikoschwangeren