FG Urban - Experimentelle Anästhesiologie


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Die Arbeitsgruppe befasst sich mit den Wirkmechanismen der Anästhesie (Leidensfesseln, Narkose - ein vielschichtiges Phänomen), sowohl in vitro auf der molekularen, zellulären als auch in vivo auf der klinischen Ebene.

Auf der molekularen, zellulären Ebene ermöglicht uns die Patch Clamp Methodik - verbunden mit sehr schnellen Lösungsaustauschsystemen - die elektrophysiologische und die pharmakologische Charakterisierung von Ionenkanälen, die zum einen relevant für Wirkungen von Anästhetika und deren Nebenwirkungen (Analgesie, Muskelrelaxation, Emesis) sind und zum anderen an pathogenem Geschehen beteiligt oder als Angriffspunkte therapeutischer Maßnahmen von Bedeutung sein können (Epilepsie, Migräne, Sucht). Unser besonderes Augenmerk richtet sich in diesem Zusammenhang zur Zeit auf 5-HT3 Rezeptoren, aber auch auf spannungsabhängige Natrium- und Kaliumkanäle des ZNS. Im Vordergrund steht dabei die Frage nach den molekularen Wirkmechanismen von Pharmaka an Ionenkanälen.

Auf der Netzwerkebene wird die Wirkung von Allgemeinanästhetika auf akustisch und somatisch evozierte Potentiale (EEG-Veränderungen nach akustischen oder somatosen­sorischen Stimuli) analysiert. Akustisch evozierte Potentiale, aber auch motorische Reflexe und somatosensorische Potentiale werden sowohl an Probanden als auch an Patienten in Anästhesie aufgezeichnet. Aus diesen Signalen sollen Parameter abgeleitet werden, die zum Anästhesiemonitoring genutzt werden.



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Ansprechpartner:

Dr. med. Ingo Wenningmann
Tel.: +49(0)228-287 16817 / 16704


Prof. Dr. rer.nat. B.W. Urban,
Tel.: +49(0)228-287 16704


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