Ultraschalldiagnostik (Sonographie)



Ultraschall oder Sonographie ist eine das Ungeborene und die Schwangere nicht belastende Untersuchungstechnik, die auch in vielen anderen medizinischen Fachbereichen eingesetzt wird. Vor der Untersuchung wird ein Gel auf die Bauchdecke der Schwangeren gestrichen, über die dann der Schallkopf bewegt wird. Die vom Ultraschallgerät ausgesandten Schallwellen werden von einzelnen Strukturen (Kind, Fruchtwasser, Plazenta) unterschiedlich stark reflektiert und im Computer zu einem Schwarzweiß-Bild verarbeitet. Dieses ist dann, auch für die werdenden Eltern, auf dem Bildschirm zu erkennen. Der erfahrene Untersucher ist in der Lage, einzelne Organe und Strukturen des Kindes zu beurteilen.




Diese Untersuchung wird auch als Fehlbildungsdiagnostik bezeichnet. Eine räumliche Darstellung des Feten gelingt mittels 3D-/4D-Technologie. Weitere spezielle Ultraschallverfahren sind die Dopplersonographie und die fetale Echokardiographie. Die Ersttrimesterdiagnostik (Messung der Nackentransparenz) dient der Abschätzung des individuellen Risikos auf Chromosomenstörungen. Zusätzlich kann eine Abschätzung des Risikos auf Schwangerschaftsbluthochdruck (Präeklampsiescreening) vorgenommen werden.

Jedes Jahr wird am 05. Mai der Tag des herzkranken Kindes begangen. Aus diesem Grunde zeigte das ZDF den folgenden Beitrag: "Diagnose im Mutterleib - angeborene Herzfehler"

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1894404/Diagnose-im-Mutterleib

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