Info-Veranstaltung in der Fußgängerzone
Gefäßcheck im „Arteriomobil“





Am Samstag, 31. Oktober, ist der bundesweite Gefäßtag – organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG). Aus diesem Anlass lädt das Gefäßzentrum am Universitätsklinikum Bonn Interessierte zu einer Informationsveranstaltung rund um das Bauchaorten-Aneurysma, eine krankhafte Aussackung der Bauchschlagader, ein. Die Besucher können sich im Infobus „Arteriomobil“ ihr persönliches Risiko eines Bauchaorten-Aneurysmas kostenlos und schmerzfrei checken lassen. Die Veranstaltung findet von 10 bis 17 Uhr auf dem Bottlerplatz statt.

Gefäßerkrankungen sind eine Volkskrankheit und nehmen nicht nur aufgrund der demographischen Entwicklung an Bedeutung zu. So hat beispielsweise jeder dritte Deutsche über 40 Jahren erste Anzeichen einer Gefäßverkalkung, einer sogenannten Arteriosklerose. Eine Sonder-Form ist das Aneurysma, eine Ausbuchtung eines Blutgefäßes. Am häufigsten ist eine krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader.
Eine tickende Zeitbombe

Doch meist bemerkt ein Betroffener das Bauchaorten-Aneurysma gar nicht oder erst, wenn dieses plötzlich platzt. Dann besteht die Gefahr, innerlich zu verbluten. Nur ein sofortiger chirurgischer Eingriff kann das Leben noch retten. "Daher sind Vorsorge und eine frühzeitige Diagnose äußerst wichtig“, betont Gefäßchirurgin Dr. Frauke Verrel, Oberärztin an der Klinik für Chirurgie des Universitätsklinikums Bonn. „Frühzeitig erkannt ist ein Bauchaorten-Aneurysma gut therapierbar.“

Daher informieren die Experten des Bonner Universitätszentrums rund um das Bauchaorten-Aneurysma und stehen Interessierten Rede und Antwort. Neben Informationsmaterialien über Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten gibt es an einem Informationsstand informative Kurzfilme. Zudem können die Besucher im so genannten „Arteriomobil“ ihr persönliches Risiko ermitteln lassen. Dieser Infobus des AVK-Selbsthilfegruppen Bundesverbandes hat einen Aufnahmeraum für Patienten und einer Untersuchungskabine für eine vor-Ort-Diagnostik im Bereich der arteriellen Verschlusskrankheit. So können die Bonner Uni-Ärzte unter anderem mittels Ultraschall des Bauches feststellen, ob eine Aussackung der Bauchschlagader vorliegt, oder das Risiko einschätzen.

Hinweis für die Medien:

Vertreter der Medien sind herzlich zu der Informationsveranstaltung eingeladen. Oberärztin Verrel steht für Fragen gerne um 11 Uhr am Infostand zur Verfügung.

Kontakt für die Medien:
Dr. Frauke Verrel
Oberärztin an der Chirurgischen Klinik
Telefon: 0228/287-15916
E-Mail: frauke.verrel@ukb.uni-bonn.de