Brustoperation - Gesundheit und Sicherheit


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Die Brustoperation

Welche Untersuchungen sind vor der Brustoperation zu Ihrer Sicherheit erforderlich? Welche Implantations-Verfahren sind gängig und welche Faktoren entscheiden über die Positionierung der Implantate? Die Antworten auf diese Fragen lesen Sie hier:

Brustoperation: Ihre Gesundheit und Sicherheit
Ihre Gesundheit und Sicherheit stehen für uns an oberster Stelle. Daher versichern wir uns vor der Brustoperation über Ihren Gesundheitszustand. Gegebenenfalls führen wir Laboruntersuchungen und ein EKG (Elektrokardiogramm) durch. Es erfolgt aber immer eine Brustuntersuchung, um keine Veränderungen darin zu übersehen. Dabei orientieren wir uns an den offiziellen Richtlinien: Wenn Sie unter 40 Jahren alt sind, führen wir bei Ihnen eine Untersuchung der Brust per Ultraschall (Sonografie) durch. Wenn Sie über 40 Jahre alt sind, ist die Untersuchung mittels Sonografie und Mammografie angezeigt.

Brustoperation: Die Verfahren
Kosmetische Brustoperationen wie eine Brustvergrößerung zielen auf ein schönes Ergebnis ab. Narben sollen demnach möglichst unauffällig platziert sein. Für die Brustoperation bieten sich demnach folgende Hautareale an:
1. Die Unterbrustfalte: Für die schonende Positionierung normaler bis größerer Implantate ist ein vier bis fünf Zentimeter langer Hautschnitt erforderlich. Entlang der Unterbrustfalte ist diese Narbe nach der Brustoperation kaum sichtbar. Sie heilt in der Regel sauber und sehr fein ab. Für den Plastischen Chirurgen bietet der Eingriff über die Unterbrustfalte einen sicheren Zugang zum Operationsareal und einen optimalen Überblick während der Brustoperation.
2. Die Achselhöhle. Diese Möglichkeit ist nur für das Einsetzen kleiner Brustimplantate geeignet. Würde man über diese Zone normale bis größere Implantate schonend einsetzen, würde dort eine deutlich größere Narbe (etwa vier bis fünf Zentimeter) verbleiben. Das ist an dieser Stelle kosmetisch unvorteilhaft. Normale bis größere Implantate durch kleine Öffnungen zu pressen, ist keine Alternative. Aktuellen Erkenntnissen zufolge kann übermäßiges Quetschen der Brustimplantate nämlich zu Rissen in der Implantathülle führen.
3. Um den Brustwarzenhof herum (periareolär). Der Hautschnitt an dieser empfindlichen Stelle kann aber zu Gefühlsstörungen in diesem Bereich führen. Außerdem verbleibt eine Narbe mitten auf der Brust.

Kosmetische Brustoperationen wie die Brustvergrößerung erfolgen in der Regel über die Unterbrustfalte. Auch wir empfehlen unseren Patientinnen zumeist diese auch als inframammär bezeichnete Methode der Brustoperation.

Brustoperation: die Positionierung der Implantate
Die hohe Qualität moderner Brustimplantate erlaubt es heutzutage, die Entscheidung über die Positionierung des Brustimplantats allein von Ihren anatomischen Gegebenheiten abhängig zu machen. Hat eine Frau wenig Brustgewebe, muss das Implantat zumeist unter dem Brustmuskel platziert werden: das heißt submuskulär. Ist ausreichend Brustgewebe vorhanden, mindestens ein B-Körbchen, können die Implante auch über dem Brustmuskel liegend, unter den Brustdrüsen platziert werden: das heißt subglandulär. Letztere Möglichkeit ist auch dann sinnvoll, wenn die Brüste zusätzlich schon etwas erschlafft sind. In diesem Fall kann sich das Implantat gut in die Brusttasche setzen und für ein optisch besonders natürliches Ergebnis nach der Brustoperation sorgen. Auch sportliche Aktivitäten und körperliche Arbeit beeinflussen die Entscheidung über die Positionierung der Brustimplantate mit. Oft können wir diese mit Ihnen schon im ersten Beratungsgespräch treffen.