Brustoperation - Der Operationstag


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Brustoperation - der Operationstag

Die Brustoperation wird in der Frauenklinik am Universitätsklinikum Bonn durchgeführt. Am Tag der Brustoperation werden Sie morgens von unserer Stationsschwester begrüßt und auf die Station aufgenommen. Sie misst Ihren Blutdruck und informiert Sie über den Ablauf der Brustoperation. Ein Urin-/Schwangerschaftstest erfolgt noch zur Sicherheit. Kurz vor der Brustoperation macht Ihr Plastischer Chirurg noch einige Fotos und eventuell Anzeichnungen auf der Haut. Im OP übernehmen dann zunächst die Kollegen der Anästhesie. In dessen Händen können Sie sich völlig sicher fühlen. Während Sie schlafen, wird die Brustoperation durchgeführt. Sie dauert etwa eine Stunde. Anschließend haben Sie auf der Station ausreichend Zeit, sich zu erholen.

In der Regel können Sie am gleichen Tag der Brustoperation wieder nach Hause, sofern kein Zweifel über Ihre Entlassungsfähigkeit besteht. Darüber hinaus muss eine verantwortliche Person für Ihren Heimtransport und die ersten 24 Stunden bei Ihnen zu Hause anwesend sein.
Die nötigen Medikamente (orale Schmerzmittel und Antibiotika) erhalten Sie von uns oder ein entsprechendes Rezept dafür. Selbstverständlich erhalten Sie auch eine Kontaktadresse für Notfälle, die Ihnen jederzeit zur Verfügung steht. Dort stehen rund um die Uhr ein erfahrenes Ärzte- und Schwesternteam zur Verfügung. Diese Sicherheit erhalten Sie nur bei einem Zentrum der Maximalversorgung, wie bei uns: am Bonner Universitätsklinikum.

Brustoperation: Unsere erfolgreiche Methode

Die Universitätsklinik Bonn zählt zu den führenden und am besten ausgestatteten Kliniken Deutschlands. Wir sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt für unsere erfolgreiche Methode, insbesondere bei kosmetischen Brustoperationen. Sie ermöglicht eine rasche Erholung von der Brustoperation und eine schnelle Wiederaufnahme Ihrer normalen Alltagsaktivitäten. Das gewährleisten die folgenden Maßnahmen:

Exakte Operationsplanung: Die genaue Größe des Implantats wird bereits vor der Brustoperation mit Ihnen festgelegt. So können wir auf unnötiges und das Gewebe belastendes Probieren während der Operation verzichten. Das ermöglicht einen präzisen und kurzen Operationsverlauf und eine bessere Erholung für Sie
Schonende Narkose: TIVS, die total intravenöse Narkose, sorgt für ein sehr schnelles Aufwachen und ein angenehmes Empfinden. Sie ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Es tritt vergleichsweise deutlich weniger Übelkeit auf
Selbstauflösende Fäden: Es wird nur selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet. Das macht einen Folgetermin zum Fädenziehen überflüssig
Verzicht auf Drainagen (Schläuche aus dem Wundgebiet): Nur in sehr seltenen Fällen wird zur Sicherheit eine Drainage für die ersten 24 Stunden eingelegt
Moderne Thrombose-Prophylaxe: Neben Thrombosestrümpfen und Heparinspritzen setzen wir zusätzlich modernste Verfahren ein

Die weibliche Brust: Aspekte der Implantat-Positionierung

Insbesondere die Menge und Dicke des Brustgewebes sind entscheidend für die Implantat-Positionierung bei einer Brustvergrößerung. Aber auch Größe und Form der Brust und mögliche Veränderungen, etwa alterbedingte, spielen in dieser Entscheidung eine wichtige Rolle. Hier einige Informationen:


Infos

Entwicklung der Brust: Die weibliche Brust entwickelt sich etwa ab dem 11. Lebensjahr, mit Beginn der Pubertät. Auslöser dafür ist die körpereigene Bildung von Östrogen, dem weiblichen Sexualhormon. Mit cirka 16 Jahren ist die Brust der jungen Frau in der Regel voll ausgebildet. Selten dauert die Entwicklung bis ins 18. oder 19. Lebensjahr an. Brustgröße und -form bilden sich jeweils höchst unterschiedlich aus. In erster Linie aufgrund genetischer Faktoren, und dem individuellen Anteil von Fett- und Bindegewebe.

Durch verschiedene Einflüsse, Lebenssituationen und das Älterwerden verändern sich Größe und Form der Brust. Regelmäßig etwa durch den Menstruationszyklus. Aber auch durch Schwangerschaft und Stillzeit, in der die Laktation (Milchgabe) der Brustdrüsen stattfindet. Nicht zuletzt auch durch die Wechseljahre und das Altern im Allgemeinen. Mit den Wechseljahren beginnt die Östrogenproduktion weniger zu werden, im Alter reduziert sich das Fett- und Bindegewebe zusätzlich. Auch starke Gewichtsveränderungen können Form und Größe und nicht zuletzt auch die umgebende Haut der Brüste verändern.

Biodynamic-System: Schon vor der Brustoperation das Ergebnis sehen

Mit Hilfe des „Biodynamic-Systems“, das nur im Zusammenhang mit Allergan-Implantaten angewendet wird, sind wir in der Lage, Ihnen das Ergebnis der Brustoperation vorab sehr genau bildlich darzustellen. So können Sie selbst bestimmen, ob die Brust in Größe und Form Ihren Vorstellungen entspricht. Mögliche Enttäuschungen über das Ergebnis der Brustoperation werden damit von Vornherein vermieden.

Mit Hilfe des Allergan-exklusiven „Biodynamik-Systems“ können Sie das mögliche Resultat der Brustoperation vorab bildlich anschauen. Dazu führen wir in der Untersuchung im Rahmen Ihres Beratungsgesprächs bei uns einige Messungen durch. Unter anderem ermitteln wir dabei die Breite und Höhe der Brustwand, den Abstand vom Hals (Grube am Oberrand des Brustbeins) bis zur Brustwarze, den so genannten Jugulum-Mamillen-Abstand, den Abstand zwischen den Brustwarzen sowie die Proportionen von Haut, Muskeln und Brustdrüse zueinander. Auf der Basis dieser und weiterer Faktoren wird das ideale Brustimplantat in Größe und Form ermittelt und das mögliche Ergebnis im Bild sehr real dargestellt.
Die über das „Biodynamic-System“ ausgewählten Probe-Implantate, die so genannten Sizer, können Sie dann in einem Spezial-BH am Körper testen. Sie vermitteln Ihnen einen realistischen Eindruck der neuen Brustgröße und -form. So können Sie vor der Brustoperation bestimmen, ob diese Ihren Vorstellungen entsprechen. Zu große, unnatürliche wie auch zu kleine Ergebnisse können dadurch vor der Brustoperation vermieden werden. Wir stehen Ihnen bei diesem Entscheidungsprozess mit unserer Erfahrung beratend zur Seite, um ein für Sie ideales Ergebnis zu erzielen.