Klinische Hämostaseologie



Die klinische Hämostaseologie umfasst die Lehre von Krankheitsbildern und Erkrankungen, die auf eine angeborene oder erworbene Gerinnungsstörung zurückzuführen sind oder die sekundär zu Gerinnungsstörungen führen können. Sie umfasst die Physiologie und Pathophysiologie des hämostatischen Systems, die Diagnostik und Therapie von Hämostasestörungen. Ferner schließt sie Behandlungsmaßnahmen zur Prävention von Blutungen bzw. Thrombosen sowie im Falle klinisch manifester Ereignisse deren Behandlung ein. Darüber hinaus dient sie der Bestimmung von Individualrisiken für Blutungen oder Thromboembolien.
Die Diagostik des hämostatischen Systems erfolgt auf der Grundlage eines umfangreichen Repertoires an Laborleistungen, die sowohl der phänotischen Charakterisierung einer Gerinnungsstörung als auch im Falle von angeborenen Störungen auf molekulargenetischer Ebene dienen.



Das Formular: Anforderungsbogen "Gerinnung" liegt zum Download bereit. (PDF)

Bitte beachten Sie, dass bei Verwendung der PDF-Versionen eine manuelle Beschriftung der Probenröhrchen erfolgen muss, da keine Bar-Code-Etiketten zur Verfügung stehen.

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Bitte beachten Sie, dass bei Probenversand die gültigen Regelungen für die Beförderung von gefährlichen Stoffen und Gegenständen einzuhalten sind: das Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter (GGBefG), die „Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt“ (GGVSEB) und das „Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße“ (ADR).

Voraussetzung für die sofortige Bearbeitung ist das korrekte Ausfüllen der Anforderungsformulare und die eindeutige Probenidentifikation durch den Anforderer.

Eine Auflistung möglicher Störfaktoren erhalten Sie hier.




Aktualisiert: 29.06.2017