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Zuständigkeit der Klinischen Krisenintervention (KKI) am UKB:

Wir betreuen Menschen, für die in ihrer Krisensituation niemand Zeit hat.

Dies können sein:

Angehörige, Begleitpersonen, Patienten und Beschäftigte

» nach plötzlichem, unerwarteten Todesfall
» nach Tod eines Patienten
» nach unerwartetem Tod eines Kindes oder dessen Eltern
» nach Suizidversuch eines Angehörigen
» bei laufender/erfolgloser Reanimation
» bei unerwarteter Diagnose eines Schwerstkranken
» bei Überbringung einer Todesnachricht
» nach einer Gewalttat / Vergewaltigung
» bei Massenunfällen und Katastrophen
» nach Tod eines Beschäftigten durch Suizid


Der KKI-Mitarbeiter

» hat Zeit
» hört zu
» hält aus
» gibt ggf. vorsichtig Nähe
» informiert
» gibt ggf. praktische Hilfestellung
» unterliegt der Schweigepflicht
» wird supervidiert

Der Einsatz des KKI-Mitarbeiters ist auf die Akutsituation begrenzt.


Ziel der Klinischen Krisenintervention

Krisenhafte Ereignisse können das Verständnis, das Personen von sich und ihrer Welt haben, erschüttern und Gefühle der Hilflosigkeit, Ohnmacht und verlorener Sicherheit hervorrufen. In einer solchen Situation müssen Angehörige und Bezugspersonen oft nicht nur die eigenen Gefühle bewältigen, sondern gleichzeitig die Betroffenen (unter)stützen.


Die Klinische Krisenintervention

» hilft bei der ersten Bewältigung der Eindrücke und der emotionalen Stabilisierung
» begleitet die Betroffenen mit dem Ziel, die eigene Handlungsfähigkeit wieder zu gewinnen
» hilft bei der Erschließung von Ressourcen
» beugt einer Traumafolgestörung vor
» knüpft Kontakte zur weiteren Begleitung


Dienstzeiten der Klinischen Krisenintervention

Montag bis Freitag von 16.00 Uhr - 06:00 Uhr