Ergebnisse der Nierentransplantationen



Der Transplantverlust ist in der späten Phase nach Transplantation in der Regel durch eine langsame Vernarbung des Nierengewebes und der Nierengefäße bedingt. Jedes Spenderorgan ist hiervon in gewissem Umfang betroffen. Dieser Vorgang wird als chronische Abstoßung oder besser als chronisches Transplantatversagen bezeichnet. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle: chronische immunologische Abstoßungsreaktion, Infektionen, Medikamententoxizität, schlecht eingestellter Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen und Rauchen. Auch die Art der Grunderkrankung des Empfängers sowie die Qualität des Spenderorgans spielen eine wichtige Rolle. Durch die optimalen Transplantationsbedingungen (geplanter Operationszeitpunkt, kurze Kaltischämiezeit und Transportwege).
Insgesamt wurden in Bonn nach Wiederaufnahme der Nierentransplantationen im Dezember 1983 über 800 Patienten transplantiert.