Nierenerkrankungen und Dialyse



Team des Nephrologischen Funktionsbereiches. Leitung: Prof. Dr. med. Rainer Woitas (Bildmitte).

Allgemeines:
Unser Funktionsbereich umfasst: Schwerpunktambulanzen, die Dialyse sowie zwei Bettenstationen (mit 29 Betten).
In diesem Bereich werden Patienten mit sämtlichen Nieren- und Hochdruckerkankungen sowie Systemerkrankungen, die mit Nieren- oder Gefäßbeteiligung (z.B. systemischer Lupus Erythematodes oder Morbus Wegener) einhergehen, betreut.
Wenn die eigenen Nieren nicht mehr ausreichend funktionieren, bieten wir den Patienten sämtliche Nierenersatzverfahren, inclusive Transplantation, an.
Hierzu zählen
- die Blutwäsche (Hämodialyse),
- die Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse bzw. CAPD, CCPD, IPD),
- die Nierentransplantation,
- die Lebendspende-Nierentransplantation
- Blutgruppenüberschreitende Transplantation (AB0 - inkompatible Transplantation)
und die kombinierte Pankreas-Nieren-Transplantation (für Patienten mit Typ I Diabetes mellitus) sowie für ausgewählte Patienten simultane Leber-, Nierentransplantation.
Um alle Patienten angemessen versorgen zu können, hält unser Bereich mehrere Spezialambulanzen (Nephrologische Ambulanz, CAPD-Ambulanz, Transplantations-Ambulanz) vor.

Nephrologische Ambulanz
Wir behandeln Patienten mit allen Formen akuter und chronischer Nieren- und Hochdruckerkrankungen, Systemerkrankungen, die mit Nierenbeteiligung einhergehen, aber auch Patienten mit Diabetes mellitus, Harnsteinleiden, Störungen des Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushaltes. Unsere Ambulanz ist eine Terminambulanz.
Ziel unserer Behandlung ist es, ein Fortschreiten des Nierenversagens zu vermeiden. Sollte ein Nierenersatzverfahren dennoch erforderlich werden, bieten wir ihnen eine individuelle Beratung zu allen Nierenersatzverfahren an, die für Sie möglich sind.
Unsere Sprechstunden sind Montag bis Freitag von 8°° - 13°° Uhr und nach Vereinbarung.

Kontakt:
Dialyse-Anbau, Parterre
Telefon: +49(0)228 287 16334 /-15767
Telefax: +49(0)228 287 14956
Mitarbeiterin: Tamara Hoitz

Transplantations - Nachsorgeambulanz
In der Transplantationsambulanz werden nierentransplantierte Patienten, Patienten nach simultaner Pankreas- und Nierentransplantation oder Leber- und Nierentransplantation betreut. Selbstverständlich versorgen wir auch Patienten, die auf der Transplantationswarteliste stehen. Als Serviceleistung bieten wir auch die vorbereitenden Untersuchungen, die vor einer Transplantation erforderlich sind, an. Die Betreuung wird in enger Zusammenarbeit mit den Dialyseärzten und niedergelassenen Nephrologen durchgeführt. Bei schwerwiegenden Problemen ist eine stationäre Aufnahme der Patienten jederzeit möglich.
Kontakt:
Dialyse-Anbau, Parterre
Telefon: +049(0)228 287 14965 / -14993 / -14951 - / 16844
Telefax: +049(0)228 287 14952
Nichtärztliche Mitarbeiterinnen: Monika Seitz

Unsere Informationen zur Nierentransplantation

Bauchfelldialyse (CAPD) Ambulanz
In unserer Ambulanz erfolgt die medizinische Betreuung und Beratung der CAPD - Patienten.
Die Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse) ist ein der Hämodialyse gleichwertiges Verfahren der Nierenersatztherapie. Die Vorteile der CAPD (Continuierliche Ambulante Peritoneal Dialyse) bestehen in der kontinuierlichen und schonenden Entgiftung über das körpereigene Bauchfell, ähnlich wie bei erhaltener Nierenfunktion und darin, dass die Patienten die Behandlung selbständig zu Hause durchführen können. In besonderen Fällen benutzen unsere Patienten nachts die Unterstützung eines Cycler-Pumpensystems als Automatisierte Peritoneal Dialyse.
Die Schulung der Patienten führen wir auf der Station Nasse zu Beginn der Therapie durch.
Organisatorisch wird die CAPD-Ambulanz getragen durch das KfH, Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation.
Unsere Ambulanz ist Montag bis Freitag von 8°° bis 16 °° Uhr zu erreichen.
Kontakt:
Dialyse-Anbau, Parterre, Raum, E 28 und E 30
Telefon: +49(0)228 287 16277
Telefax: +49(0)228 287 15506
Mitarbeiterinnen: Sylvie Bohmann und Annelie Herrmann

Dialyse

Intensiv- und IMC-Station (Intermediate Care) mit Transplantationsnachsorge im Bettenhaus I
Die direkte postoperative Nachsorge nach einer Nierentransplantation erfolgt auf unserer Intensivstation mit kontinuierlicher intensivmedizinischer Betreuung; hier stehen für die Patienten Einzelboxen zur Verfügung. Die Verlegung auf die nephrologische Schwerpunktstation erfolgt individuell unterschiedlich nach ein bis mehreren Tagen in Abhängigkeit des klinischen Zustandes des Patienten.
Telefon: +49(0)228 287 12230/-12231 (Arztzimmer), -12236 (mobiles Telefon)
Telefax: +49(0)228 287 12239

Stationen Nasse und von Haller
Die Stationen Nasse und von Haller sind nephrologische Schwerpunktstationen mit insgesamt 29 Betten. Unsere Patienten werden von vier Assistenzärzten und zwei Oberärzten betreut.
Das Spektrum der Erkrankungen der zu betreuenden Patienten umfaßt die Diagnostik, Differentialdiagnostik und Behandlung von akut- und intensivmedizinischen Krankheitsbildern aus der gesamten inneren Medizin, im besonderen aller nephrologischen Krankheitsbilder (akutes und chronisches Nierenversagen, System- und Stoffwechselerkrankungen).
Spezialisiert haben wir uns auf die Diagnostik und Therapie des akuten oder chronischen Nierenversagens sowie die Behandlung von Patienten mit Diabetes mellitus und Systemerkrankungen, die mit Beteiligung der Nieren und / oder Gefäße einhergehen (zum Beispiel Lupus Erythematodes oder Morbus Wegener).
Wenn ein endgradiges Nierenversagen vorliegt, leiten wir eine auf den Patienten abgestimmte Nierenersatztherapie ein und trainieren auch Patienten, die sich für eine Bauchfelldialyse entschieden haben.
Ein weiterer Schwerpunkt stellt die Behandlung von Patienten vor und nach Organtransplantation dar. Überwiegend handelt es sich um Patienten nach Nieren-, Nieren-/Bauspeicheldrüsentransplantation. Aber auch leberkranke Patienten, die zur Organtransplantation anstehen oder bereits transplantiert sind, werden von uns betreut. Es werden aber auch alle Untersuchungen vor einer geplanten Transplantation durchgeführt.
Es werden jedoch auch allgemeininternistische Patienten nach langem und schweren Aufenthalt auf der Intensivstation weiter betreut und für eine Rehabilitation vorbereitet.
Auf der Station von Haller werden Patienten mit gastrointestinalen Tumoren behandelt.
Kontakt:
Medizinische Klinik und Poliklinik I, Gebäude 26, I. Etage
Telefon: +49(0)228 287 15331 (Schwesternzimmer), +049(0)228 287 15806 (Arztzimmer)
Telefax: +49(0)228 287 14744

Rufbereitschaft
Rund um die Uhr steht ein nephrologischer Rufbereitschaftsdienst zur Verfügung. Der diensthabende Arzt ist über die Pforte der Medizinischen Klinik zu erreichen. Er ist jederzeit zuständig für alle Probleme im Zusammenhang mit Hämodialyse, Peritonealdialyse und Nierentransplantation.
Telefon: +49(0)228/287 15507 /-15259
Telefax: +49(0)228/287 14323

Verschiedenes/Links
http://www.dialyseadressen.de
http://www.dialysepatienten-deutschlands.de
http://www.kfh-dialyse.de
http://www.phv-dialyse.de
http://www.bdo-ev.de
http://www.dialyse-online.de
http://www.nephronetz.de
http://www.akos.de
http://www.kidney.org
http://www.renalnet.org
http://www.nephroworld.com