Besser mit rheumatischen Erkrankungen leben
Uni-Klinik: 11. Bonner Patiententag Rheumatologie




Der Fachbereich Internistische Rheumatologie des Universitätsklinikums Bonn lädt gemeinsam mit dem Kooperativen Rheumazentrum Aachen-Köln-Bonn für Samstag, 07. September, zum 11. Bonner Patiententag Rheumatologie ein. Betroffene und Interessierte können sich über aktuelle Themen rund um die schmerzhaften Erkrankungen informieren. Zudem stellen sich die Bonner Selbsthilfegruppen vor, denen der Eintrittsbeitrag von drei Euro in vollem Umfang zu Gute kommt. Die Veranstaltung findet von 9.30 bis 14 Uhr im Bonner Universitätsclub, Konviktstraße 9, statt.


Rheuma ist keineswegs nur eine Erkrankung für Menschen im fortgeschrittenen Alter. Viel mehr junge Menschen als man zunächst annimmt, sind ebenfalls betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Rheuma als Erkrankungen der Bewegungsorgane, welchefast immer sehr schmerzhaft sind und oft die Beweglichkeit einschränken. Inzwischen sind etwa 400 verschiedene Krankheitsbilder des rheumatischen Formenkreises bekannt, die oftmals auch ineinander übergreifen.

Rheumatische Erkrankungen verändern das Leben der Betroffenen teilweise erheblich. Oft ist die Information über das Krankheitsbild der erste Schritt, um sich damit auseinanderzusetzen und die Auswirkungen auch anzunehmen.Nur so kann der Patient mit seiner Situation besser umgehenund letztendlich eine erfolgreiche Bewältigungsstrategie entwickeln. Dabei können besonders die Selbsthilfegruppen die Betroffenen unterstützen.
„Selbsthilfegruppen ergänzen die ärztliche Tätigkeit, indem sie Betroffenen einen Raum geben, Erfahrungen untereinander austauschen zu können. Außerdem informieren diese Gruppen häufig in sozialrechtlichen Belangen und bei beruflichen Problemen. Sie sind für Rheumapatienten von unschätzbarem Wert“, sagt Privatdozent Dr. Matthias Seidel, Leiter des Fachbereichs Internistische Rheumatologie des Universitätsklinikums Bonn.

Am 11. Bonner Patiententag Rheumatologie gibt esvielfältige medizinische Vorträge, von operativen Behandlungsmöglichkeiten bei rheumatisch- entzündlichen und degenerativen Erkrankungen, bis hin zum Stellenwert der Selbsthilfegruppen in der Gesundheitspolitik. Offene interaktive Sprechstunden informieren unter anderem über das Krankheitsbild der Rheumatoiden Arthritis, der Osteoporose sowie über die Möglichkeiten einer Physiotherapeutischen Behandlung. Nach den Vorträgen bietet sich bei einem Imbiss die Gelegenheit zum Austauschuntereinander.

Das Programm gibt es unter: www.uni-bonn.de/rheumatologie

Kontakt für die Medien:
Oberarzt PD Dr. Matthias Seidel
Leiter des Fachbereichs Internistische Rheumatologie
Medizinische Klinik III des Universitätsklinikums Bonn
Telefon: 0228/287–22263
E-Mail: matthias.seidel@ukb.uni-bonn.de