Serumscreening



Das Ersttrimesterscreening als nichtinvasive Pränataldiagnostik setzt sich aus der Ausmessung der fetalen Nackentransparenz und dem Serumscreening (Bluttest) zusammen. Die Blutentnahme und die Messung der Nackentransparenz sollten am selben Tag erfolgen.

Das Serumscreenings beinhaltet die Analyse zweier biochemischer Parameter des mütterlichen Blutes, des PAPP-A, eines schwangerschaftsassoziierten Bluteiweisses und des freien ß- HCG, des Schwangerschaftshormons.

Unter Berücksichtigung des Alters und Gewichtes der Schwangeren sowie der genauen Schwangerschaftswoche wird eine computergestützte Risikoabschätzung für bestimmte Chromosomenanomalien wie die Trisomie 21, 18 und 13 vorgenommen. Die Entdeckungsraten für diese Chromosomenstörungen liegen verglichen mit der Nackentransparenzmessung allein um 5-10% höher.

Auch dieser Test ist ein Suchtest (Wahrscheinlichkeitsrechnung), d.h. es sind sowohl "falsch positive" (der Fet ist nicht betroffen, aber das Ergebnis ist auffällig) als auch "falsch  negative" (der Fet ist betroffen, aber das Ergebnis ist unauffällig) Ergebnisse möglich.