Alles rund um kranke Blutbahnen
Uni-Gefäßzentrum öffnet seine Türen




Am Samstag, 12. Oktober, ist der bundesweite Gefäßtag – initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG). Aus diesem Anlass öffnet das Gefäßzentrum am Universitätsklinikum Bonn seine Türen. Von 10 bis 13 Uhr können Interessierte sich die neue und modern ausgestattete chirurgische und interdisziplinäre Ambulanz im Chirurgischen Zentrum, Sigmund-Freud-Str. 25, anschauen und sich über die diagnostische Möglichkeiten in der Gefäßmedizin informieren. Zudem gibt es eine Führung durch die radiologische Abteilung. Abgerundet wird das Programm durch Vorträge unter anderem über die Halsschlagaderverengung und die „Schaufenster-Krankheit“.


Gefäßerkrankungen sind eine Volkskrankheit und nehmen nicht nur aufgrund der demographischen Entwicklung an Bedeutung zu. So hat beispielsweise bereits jeder dritte Deutsche über 40 Jahren erste Anzeichen einer Gefäßverkalkung, einer sogenannten Arteriosklerose. Rund um die Uhr steht das Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Bonn – eine fächerübergreifende Kooperation von Angiologen, Radiologen und Gefäßchirurgen - für gefäßkranke Menschen offen. „Wir setzen uns alle an einen Tisch. Denn für die Patienten ist ein fachübergreifendes Team ausschlaggebend für die beste Therapiewahl und eine optimale Versorgung“, sagt Oberärztin Dr. Frauke Verrel, Koordinatorin des Gefäßzentrums. Die räumlich und fachlich gebündelte Kompetenz innerhalb der Gefäßmedizin sowie die enge Zusammenarbeit unter anderem mit der Diabetologie, Kardiologie, Nephrologie und Neurologie gewährleistet eine speziell auf den Patienten abgestimmte Diagnostik und Therapie ohne Doppeluntersuchungen.

In den Räumlichkeiten der neuen und modern ausgestatteten chirurgischen und interdisziplinären Ambulanz, zeigt das Universitäts-Gefäßzentrum diagnostische Möglichkeiten wie Gefäßultraschall, Venenfunktions-untersuchungen sowie Untersuchungen der peripheren Durchblutung mittels Doppler und Sauerstoffmessungen an der Haut. Interessierte können ein Screening mit Ultraschall an der Aorta, den Halsschlagadern und den Beingefäßen durchführen lassen. Zudem gibt es eine Führung durch die radiologische Abteilung. Vorträge über die periphere arterielle Verschlusskrankheit, umgangssprachlich „Schaufensterkrankheit“ genannt, Halsschlagadereinengungen und Aortenaneurysma runden das Programm ab.

Besuchern kann auf Nachfrage bei den Veranstaltern die Parkgebühren erlassen werden. Das Chirurgische Zentrum ist auf dem Lageplan unter der Nummer 311 (grüner Bereich) eingezeichnet:
http://www.ukb.uni-bonn.de/42256BC8002B7FC1/vwLookupDownloads/LageplanAktuell.pdf/$FILE/LageplanAktuell.pdf

Kontakt für die Medien:
Dr. Frauke Verrel
Oberärztin an der Chirurgischen Klinik
Koordinatorin des Gefäßzentrums am Universitätsklinikums Bonn
Telefon: 0228/287-15916
E-Mail: frauke.verrel@ukb.uni-bonn.de