Mehr als 400 Teilnehmer in Bonn erwartet
Gipfeltreffen der Geburtsmediziner in Bonn



Es ist die zentrale Tagung ihres Fachs: der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin, der alle zwei Jahre mehrere hundert Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum anzieht. Tagungspräsident in diesem Jahr ist Professor Gembruch vom Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Bonn. Der Kongress findet vom 24. bis zum 26.6. im Hotel Bristol statt.

Ein Schwerpunkt des Kongresses liegt in der Frage, wie sich Todesfälle der Mutter während der Schwangerschaft oder bei der Geburt vermeiden lassen. Häufige Ursachen, die das Leben des Ungeborenen bedrohen, sind mütterliche Infektionen. Sie können Fehlbildungen des Kindes oder in schweren Fällen sogar Fehlgeburten zur Folge haben. Auch diese Risiken werden auf dem Kongress thematisiert.

Ein weiteres zentrales Thema ist die vorgeburtliche (pränatale) Behandlung von Krankheiten des Ungeborenen. So gelingt es Spezialisten heute, eine Spina bifida aperta (im Volksmund "offener Rücken" genannt) bereits im Mutterleib zu verschließen oder auch Verengungen von Herzklappen zu öffnen. Der Kongress gibt einen Überblick über die einzelnen Behandlungsmöglichkeiten und -erfolge.

Zu diesen Themen findet

am Donnerstag, 24.06.2010, 12 Uhr
im Raum Beethoven, Hotel Bristol
Prinz-Albert-Strasse 2, Bonn

ein Pressegespräch statt. Journalisten werden gebeten, sich bei Frau Frechen, Sekretariat der Geburtshilfe am Universitätsklinikum Bonn (Tel.: 0228/287-15942; Fax: 0228/287-16088) anzumelden.

Das komplette Kongressprogramm und weitere Informationen zum Kongress finden sich im Internet unter: www.praenatal2010.de


Kontakt:
Professor Dr. Ulrich Gembruch
Abteilung für Geburtshilfe und Pränatale Medizin, Universität Bonn
Telefon: 0228/287-15942
E-Mail: ulrich.gembruch@ukb.uni-bonn.de