Nur drei Prozent spenden Blut
Uni-Klinik Bonn informiert anlässlich Weltblutspendetag




Blutkonserven werden in Bonn und der Region dringend benötigt. Daher präsentiert sich der Blutspendedienst des Universitätsklinikums Bonn anlässlich des diesjährigen Weltblutspendetages unter dem Motto „Thank you for saving my life“ in der Innenstadt. Am Samstag, 13. Juni, klärt er von 10 bis 18 Uhr an einem Informationsstand in der Poststraße / Ecke in der Sürst über alles Wissenswerte rund um eine Blutspende auf.

Blut rettet Leben: So verhindern Blutspenden nicht nur im akuten Notfall das Verbluten eines Unfallopfers, sondern unterstützen beispielsweise auch die Behandlung von Krebspatienten und Frühgeborenen. Viele Operationen wären ohne Blutpräparate undenkbar. 80 Prozent aller Bundesbürger sind mindestens einmal in ihrem Leben auf Blut oder ein aus Blutplasma hergestelltes Medikament angewiesen. Allein das Universitätsklinikum Bonn benötigt zur Versorgung der Patienten täglich etwa 80 Blutkonserven. Doch nur drei Prozent der Menschen in Deutschland spenden Blut.

Blutspenden ist gelebte Nachbarschaftshilfe

Über 16.000 Blutspenden leisteten die Bonner Bürger im letzten Jahr beim Blutspendedienst auf dem Venusberg. Trotzdem deckt dieses Engagement nur etwa die Hälfte des Bedarfs am Universitätsklinikum Bonn. "Wir könnten doppelt so viele Spenden gebrauchen", sagt Prof. Johannes Oldenburg, Direktor des Instituts für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Bonn. "Blutspenden ist gelebte Nachbarschaftshilfe, denn sie geht ohne Umwege direkt an die Patienten in unserem Klinikum, vorwiegend an Menschen aus unserer Region.“

Daher möchte der Blutspendedienst des Universitätsklinikums Bonn an einem Informationsstand in der Innenstadt über alles Wissenswerte rund um die Blutspende aufklären. Zudem können sich Interessierte ihren Hämoglobinwert messen lassen,– mit einer neuartigen schmerzfreien und unblutigen Messung ohne Pieks in die Fingerkuppe. Der rote Blutfarbstoff Hämoglobin (Hb) spielt eine entscheidende Rolle für den Sauerstofftransport im Blut. „Durch die Hb-Messung stellen wir sicher, dass bei den Spenderinnen und Spendern auch nach der Blutspende kein Sauerstoffmangel auftreten kann", sagt Dr. Olaf Brinkhues, Oberarzt des Blutspendedienstes. Ein Gewinnspiel rundet die Veranstaltung ab.

Kontakt für die Medien:

Monika Jakobs-Sackenheim
Koordinatorin Werbung und Öffentlichkeitsarbeit Blutspendedienst
Institut für Exp. Hämatologie und Transfusionsmedizin
Universitätsklinikum Bonn
Telefon: 0228/287-15134
E-Mail: Monika.Jakobs_Sackenheim@ukb.uni-bonn.de


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