Patienten-Symposium rund um das künstliche Kniegelenk
Hilfe wenn das Knie steif wird


<br/>

Täglich sorgen unsere Kniegelenke für eine elastische Beinbeweglichkeit. Doch mit der Zeit können diese allmählich abnutzen. Dieser Gelenkverschleiß kann sehr schmerzhaft sein und zur Gehunfähigkeit führen. Dann hilft oft nur noch ein künstliches Kniegelenk. Rund um die Kniegelenkarthrose lädt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Bonn zu einem Patiententag ein. Betroffene und Interessierte können sich über die operativen Optionen, die Anschlussbehandlung und verschiedene Kniegelenksprothesen informieren. Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 14. Januar, ab 18 Uhr im Hörsaal des Biomedizinischen Zentrums (BMZ), Sigmund-Freud-Straße 25, auf dem Venusberg statt.



Der Verschleiß unserer Kniegelenke ist nicht nur altersbedingt, denn selbst junge Menschen können bereits unter einer so genannten Arthrose leiden. Allein schon eine unglückliche Bewegung im Alltag oder eine Sportverletzung schädigt mitunter den Gelenkknorpel langfristig. Weitere Ursachen für eine Kniegelenksarthrose sind unter anderem Übergewicht und anhaltende Überlastung durch häufig durchgeführte ungünstige Bewegungen- Mit der Zeit geht Knorpel verloren, der wie ein Stoßdämpfer zwischen den Gelenken wirkt. Reiben die Knochen dann irgendwann direkt aufeinander, leidet der Betroffene unter starke Schmerzen. „Keiner sollte ernsthafte Knieschmerzen ignorieren, sondern lieber gleich zum Arzt gehen“, empfiehlt Prof. Dr. Dieter Christian Wirtz, Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Bonn.

Kompetente Versorgung unter einem Dach

„Wir wollen mit dem Patiententag den Betroffenen die Angst vor dem Eingriff nehmen“, sagt Prof. Wirtz. Denn fällt das Gehen und Treppensteigen trotz Krankengymnastik, Medikamenten und anderen Hilfsmitteln aufgrund starker Schmerzen extrem schwer, kann ein künstliches Kniegelenk helfen. „Unsere Patienten sollen ihre Mobilität und damit auch Lebensqualität wieder zurückerhalten.“ Es sei jedoch immer eine individuelle Entscheidung, ob und welche Kniegelenksendoprothese in Frage kommt. Die Bonner Universitätsklinik Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie wurde 2012 als eine der ersten bundesweit von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie als „Endo-Prothetik-Zentrum“ für die Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken zertifiziert.

Neben Fragen rund um die Kniegelenkarthrose und das künstliche Kniegelenk gibt die Informationsveranstaltung Einblicke in die Narkose und die postoperative Schmerztherapie. Weitere Themen sind die Mobilisation nach der Operation an der orthopädischen und unfallchirurgischen Universitätsklinik sowie die Anschlussbehandlung in einer Reha-Klinik. Nach den Vorträgen steht das Ärzteteam für Fragen zur Verfügung.

Kontakt für die Medien:
Prof. Dr. Dieter Christian Wirtz
Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Universitätsklinikum Bonn
Telefon: 0228/287-14170
E-Mail: dieter.wirtz@ukb.uni-bonn.de

--------------------------------------------------------------

Dezernat 8
Hochschulkommunikation

Leitung: Dr.Andreas Archut
Medizinredakteurin: Dr. Inka Väth
Tel.: 0228/73-4727
Fax: 0228/73-7451
E-Mail: inka.vaeth@uni-bonn.de
Meinhard-Heinze-Haus
Poppelsdorfer Allee 49
53115 Bonn