Was Zwiebeln gesund macht
Wissenschaftler der Universität Bonn führen eine Studie zu Quercetin durch. Probanden gesucht



Quercetin kommt natürlicherweise in Zwiebeln, Äpfeln und schwarzem Tee vor. Dem Pflanzeninhaltsstoff werden gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Das Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn und die Medizinische Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums Bonn führen hierzu eine Ernährungsstudie durch. Probanden können sich melden.


Die Wissenschaftler wollen herausbekommen, auf welche Weise Quercetin insbesondere vor Herz-Kreislauferkrankungen schützt, und führen hierzu eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Studie durch. Teilnehmen können Männer und Frauen im Alter zwischen 25 und 65 Jahren, die nicht rauchen. Sie sollen über ein erhöhtes Körpergewicht verfügen: Frauen mehr als 67 Kilogramm und 80 Zentimeter Taillenumfang. Männer müssen schwerer als 76 Kilogramm sein und über einen Bauchumfang von mindestens 94 Zentimeter verfügen.

Zunächst wird mit einem Gesundheitscheck die Eignung getestet. Ab Oktober beginnt die eigentliche Studie mit der Verabreichung von Quercetin-Kapseln über zwei mal sechs Wochen hinweg. In regelmäßigen Abständen werden dann an den Testpersonen Blutentnahmen und weitere Untersuchungen durchgeführt.

Die Teilnehmer erhalten einen kostenlosen Gesundheitscheck und bei erfolgreichem Abschluss der Studie eine Aufwandsentschädigung von 250 Euro.

Interessierte melden sich bei:
Dr. Sarah Egert, Tel. 0228/73-3748, E-Mail: s.egert@uni-bonn.de
oder Verena Brüll, Tel. 0228/73-3767, E-Mail: vbruell@uni-bonn.de